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Brandenburg will an Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte festhalten

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16:21 10.09.2021
Das Land will weiterhin Verdienstausfälle zahlen für Ungeimpfte, die wegen Corona in Quarantäne müssen.
Das Land will weiterhin Verdienstausfälle zahlen für Ungeimpfte, die wegen Corona in Quarantäne müssen. Quelle: Zacharie Scheurer
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Potsdam

Die rot-schwarz-grüne Koalition in Brandenburg will offenbar den Weg der Länder Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen vorerst nicht mitgehen, Ungeimpften künftig keine Entschädigung für Verdienstausfall mehr zu zu zahlen, wenn sie wegen eines Corona-Ausbruchs in Quarantäne geschickt werden. SPD-Fraktionschef Erik Stohn sagte der MAZ, wer wegen einer Quarantäneanordnung nicht arbeiten könne, müsse eine finanzielle Entschädigung erhalten.

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„Keine Diskussionen führen, die nicht zum Ziel führen“

„Das ist wichtig, damit Quarantäneanordnungen auch eingehalten werden und andere nicht angesteckt werden.“ Ziel müsse es sein, die Menschen von einer Impfung zu überzeugen und aufklären. „Wir sollten jetzt nicht Diskussionen führen, die nicht zum Ziel führen“, betonte Stohn.

Seit Beginn der Corona-Pandemie haben die Bundesländer rund 600 Millionen Euro an Entschädigungen für Verdienstausfälle durch eine Quarantäne gezahlt, in Brandenburg waren es über 8,3 Millionen.

Von Igor Göldner und Ulrich Wangemann