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Brandenburg „Yelp“ statt „Tatütata“
Brandenburg „Yelp“ statt „Tatütata“
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15:24 28.05.2014
Der neue Signalton "Yelp" wird mti einem roten Blitzlicht kombiniert, das Autofahrern künftig deutlicher als bisher zeigen soll, dass sie für eine Kontrolle anhalten müssen.
Der neue Signalton "Yelp" wird mti einem roten Blitzlicht kombiniert, das Autofahrern künftig deutlicher als bisher zeigen soll, dass sie für eine Kontrolle anhalten müssen. Quelle: dpa
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Potsdam

Polizisten in zehn Brandenburger Streifenwagen können Autofahrer mit einem neuen Heulton zum Anhalten auffordern. Die Polizeiautos wurden mit dem sogenannten "Yelp"-Signal (englisch für jaulen) nachgerüstet, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. Damit klingen sie ähnlich wie die Polizeiwagen in Krimiserien aus den USA.

Es ist ein extrem lauter, durchdringender Heulton, bekannt von amerikanischen Polizeiautos aus Hollywood-Filmen. Er soll zusammen mit einem roten Blitzlicht aber nur dann eingeschaltet werden, wenn Autofahrer für eien Kontrolle angehalten werden. Polizisten müssen Autos dazu nicht mehr überholen, das diene der Sicherheit der Beamten. Für die eilige Einsatzfahrt zu einem Unfall- oder Tatort bleiben das klassische Blaulicht und die "Tatütata"-Sirene erhalten.

So klingt das amerikanische Vorbild:

Bei zehn weiteren baugleichen Fahrzeugen wird das schon vorinstallierte Yelp-Signal noch aktiviert. Alle Funkstreifenwagen sollen aber aus Kostengründen derzeit nicht umgerüstet werden. Erst bei Neuanschaffungen ist "Yelp" dabei. Insgesamt hat die Polizei rund 500 blau-weiße Funkstreifenwagen unterschiedlicher Größe.

Seit August 2013 gibt es für das neue Signal eine bundesweite Rechtsgrundlage. Die Innenministerkonferenz hatte einen ersten Beschluss dazu bereits im Jahr 2000 verabschiedet. Dann folgten Testphasen, Überarbeitungen sowie technische und juristische Debatten, bis mehrere Bundesländer jetzt nach und nach den "Yelp"-Ton einführen. Bereits genutzt oder geplant werden die Zusatzsignale etwa in Baden-Württemberg, Bayern, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Schleswig-Holstein und Thüringen.

MAZonline

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