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Brandenburg Brandenburger Seen sind top
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14:58 23.07.2013
Der Ruppiner See hat laut Landesumweltamt eine ausgezeichnete Wasserqualität. Ein Sprung ins Wasser ist daher unbedenklich Quelle: MAZ/Archiv - Henry Mundt

Berliner sollten in diesen Hitzetagen einer Untersuchung zufolge am besten in Brandenburger Seen springen - und einige der eigenen Badegewässer meiden. Gerade das Wasser im Strandbad Müggelsee ist zumindest im Uferbereich „bedenklich” hoch mit Keimen belastet. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten aktuellen ADAC-Badegewässertest hervor. Fünf andere Stellen an Berliner Badeseen, deren ufernahes Wasser die Experten mehrmals unter die Lupe nahmen, schnitten etwas besser ab.

Mit „sehr gut” wurde die Wasserqualität am Nordufer der Krummen Lanke bewertet. Die Beurteilung „gut” erhielten das Strandbad Friedrichshagen am Großen Müggelsee und eine Stelle des Strandbades Wannsee. Noch „ausreichend” sei die Wasserqualität an einer anderen Stelle des Wannsees und am Südufer der Krummen Lanke gewesen.

Der ADAC ließ bei seinem diesjährigen Test 41 kleinere Seen in der Nähe von zwölf Großstädten untersuchen. Die Experten nahmen Proben im flachen Wasser und damit an familienfreundlichen Stränden. Gesucht wurden nach den Keimen Escherichia coli und intestinale Enterokokken, die in hoher Konzentration Durchfall auslösen können.  Die beste Wasserqualität wurde im Langener Waldsee (Strandbad) bei Frankfurt am Main gemessen. Testverlierer mit der Bewertung „bedenklich” und der höchsten Keim-Belastung war das Südufer des Elfrather Badesees in Krefeld.

Die Seen in Brandenburg wurden in der ADAC-Studie zwar nicht untersucht, das Landesumweltamt bescheinigte den Badestellen im Land jedoch eine ausgezeichnete Wasserqualität. Lediglich ein See erhielt die Bewertung gut. Die Einstufung fasst die Ergebnisse aus den Jahren 2009 bis 2012 zusammen. 

Mit den weiter sommerlich-heißen Temperaturen vermehren sich in Brandenburgs Badeseen jedoch teils giftige Blaualgen. „Bislang ist das kein ernsthaftes Problem”, sagte ein Sprecher des Umweltministeriums am Dienstag. „Wir erwarten aber eine Zunahme.” Messungen hätten bisher einen leichten Anstieg der Blaualgen-Konzentration im Rangsdorfer See südlich von Berlin und im Großen und Kleinen Wentowsee im Landkreis Oberhavel ergeben. Gefahr für Badende bestehe aber nicht. 

Eltern sollten jedoch darauf achten, dass vor allem Kleinkinder kein Wasser schluckten. Die Gifte bestimmter Blaualgen können Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervorrufen. In Seen mit sichtbar grünen oder blaugrünen Schlieren sollte auf das Baden jedoch besser verzichtet werden.

dpa

Alle Infos zur Qualität der Brandenburger Badestellen gibt es hier.

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