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Brandenburg Brandenburger Top-Model-Kandidatin packt aus
Brandenburg Brandenburger Top-Model-Kandidatin packt aus
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08:31 25.04.2014
Die Jury von "Germany's next Topmodel", Thomas Hayo, Heidi Klum und Wolfgang Joop. Quelle: Oliver S./ProSieben

MAZ: Antonia, eine Woche ist es her, dass du offiziell bei Germany´s Next Topmodel 2014 ausgeschieden bist. Wie geht es dir?
Antonia: Mir geht’s wirklich super. Ich gehe jetzt wieder zur Schule und bin im Alltag angekommen. Aber die Zeitumstellung anfangs war schwierig. Ich war wie ein kleiner Vampir – morgens habe ich geschlafen und nachts war ich wach.

Wie hast du dich gefühlt, als Heidi den entschiedenen Satz: „Antonia, ich habe heute leider kein Foto für dich“, gesagt hat?
Antonia: Die Entscheidung wurde ja zwischen Lisa, Samantha und mir getroffen. Als Lisa weiter war, habe ich sofort gewusst, dass ich raus bin. Daher haben Samantha und ich auch sofort angefangen zu weinen. Auch wenn es für mich keine große Überraschung war, war schon sehr traurig, als Heidi den Satz gesagt hat.

Ärgerst du dich im Nachhinein, dass du dich bei deinem letzten Shooting mit dem Männermodel eher zurück gehalten hast, im Gegensatz zu einigen der anderen Mädchen?
Antonia: Ich ärgere mich schon einwenig und denke: „Mensch Toni, hättest du doch mehr gemacht.“ Aber das Wochenthema mit den Jungs war einfach nicht meins. Ich bin dafür zu jung. Der Mann war immerhin 21. Ich konnte ihn nicht einfach so abschlecken. Dadurch, dass ich das Foto auch noch mit einem anderen Mädchen zusammen machen musste, kam es mir dann schon fast wie ein Dreier vor. Nein, dass war einfach nichts für mich.

Darüber war dein Freund sicherlich erleichtert oder?
Antonia: Ja (lacht).

Wie haben dich deine Eltern zu Hause in Hoppegarten bei der Rückkehr empfangen?
Antonia: Meine ganze Familie war da. Meine Mama hat für uns gekocht und wir haben mal wieder alle zusammengegessen. Das war wirklich schön. Danach musste mich meine Mama erstmal zu meinen Freund fahren. Der hat sich natürlich sehr gefreut, mich wieder zu sehen.

Bereust du, dass du bei GNTM mitgemacht hast?
Antonia: Nein. Nur zwischendurch habe ich es kurz bereut, als ich erfahren habe, dass ich vier Klausuren nachschreiben muss.

Was sagen deine Eltern und Freunde über deine Zeit bei Germany´s Next Topmodel?
Antonia: Die meinten, dass ich so war, wie ich wirklich bin – sympatisch und ehrlich. Dass hat mich echt gefreut.

Was fasziniert dich so am Modeln?
Antonia: Ich habe vor Germany´s Next Topmodel noch nie gemodelt. Aber ich habe die Show seit der ersten Folge geguckt und schon immer gesagt, irgendwann mache ich da mit. Mein Ziel war es nämlich, dass Heidi mich abholt. Das hat ja schließlich dann auch geklappt. Obwohl die meisten Leute in meinem Umfeld nicht daran geglaubt haben.

Modeln oder Ballett – was macht dir mehr Spaß?
Antonia: Das ist eine wirklich schwierige Frage. Kann ich auch beides sagen? Ach, ich sage einfach beides.

Welcher Moment bei Germany´s Next Topmodel war der Schönste?
Antonia: Als ich den Job für das Shape-Magazin bekommen habe. Denn es war der erste Job der Staffel und ich habe mich gegen die anderen Mädels durchsetzen können. Das war ein gutes Gefühl. Ein weiterer unvergesslicher Moment war, als ich meine Modelmappe bekam. Die ist übrigens sehr schwer, daher hatte ich echt Probleme bei der Gepäckaufgabe.

Was war die größte Herausforderung für dich?
Antonia: Definitiv das Shooting mit den Männern. Im Gegensatz dazu war das Shooting mit der Schlange einige Wochen zuvor nicht so schlimm – dabei mag ich diese Tiere nun wirklich nicht.

Wie hat dich die Castingshow verändert?
Antonia: Also ich bin selbstbewusster und eigenständiger geworden. Ich bin besonders stolz, dass ich ganz allein von Amerika wieder zurück nach Deutschland geflogen bin und da auch wirklich zu recht gekommen bin.

Wie waren die Dreharbeiten mit Heidi Klum, Thomas Hayo und Wolfgang Joop?
Antonia: Also für Wolfgang waren wir ja immer seine Kinder, das war schön. Nur leider war er nicht mit in Singapur. Am Anfang war ich natürlich noch nervös, wenn ich Heidi gesehen habe. Aber nachher war es ganz normal, wenn sie zwischen uns Mädels umhergewuselt ist. Man bekommt ganz schnell einen persönlichen Bezug zu ihr und den anderen Juroren.

Wie bist du damit klar gekommen, dass ständig Kameras um dich herum waren?
Antonia: Zu Beginn in Singapur war es noch etwas komisch, weil ich es nicht gewohnt war. Aber nachher völlig normal. So oft waren die auch gar nicht um uns herum.

Ihr wart ja zwei Kandidatinnen aus Brandenburg. Wie kamst du mit Betty klar?
Antonia: Ich habe mich mit ihr richtig gut verstanden. Wir haben viel über Brandenburg geredet und erzählt, wo wir genau herkommen und auf welche Schule wir gehen. Betty kennt sogar einige meiner Mitschüler. Aber meine richtige Bezugsperson war Samantha aus Berlin.

Was vermisst du seit deinem Ausscheiden am meisten?
Antonia: Die Mädchen. Und jeden Tag eine neue Überraschung zu erleben. Denn wir wussten vorher eigentlich nie so wirklich, was uns erwartet. Und mein Bett in der Villa. Das war so schön. Es stand genau an der großen Fensterfront mit Blick aufs Meer.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Antonia: Erstmal mache ich Abitur und den Führerschein. Wenn dann noch Zeit bliebt auch gerne ein paar Modeljobs. Aber erst einmal stehen die ersten zwei Sachen ganz oben auf meiner Liste.

Was ist das für ein Gefühl, wenn du dich jetzt im TV siehst?
Antonia: Ein komisches. Vor allem höre ich zum ersten Mal meine Stimme und die klingt so anders.

Wem drückst du bei GNTM die Daumen?
Antonia: Allen Mädchen, aber am meisten meiner Samantha.

Interview: Anne Voß

Germany's Next Topmodel, Donnerstag 20:15 Uhr auf ProSieben

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