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Brandenburg Brandenburger fürchten schlechte Wirtschaftslage
Brandenburg Brandenburger fürchten schlechte Wirtschaftslage
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18:42 05.09.2013
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Potsdam

Noch im vergangen Jahr 2012 waren die Brandenburger noch die zuversichtlichsten Ostdeutschen, in diesem Jahr sind sie mit 44 Prozent die drittängstlichsten. Ganz oben in der "Angst-Rangliste" stehen nach wie vor die Angst vor steigenden Lebenshaltungskosten (70 Prozent), zunehmenden Naturkatastrophen und einer schlechteren Lage der Wirtschaft. Wie alle Ängste sind auch diese drei im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Immer mehr Angst haben viele Brandenburger jedoch vor dem Jobverlust. Die Angst, den eigenen Job zu verlieren, ist von 42 auf 59 Prozent gestiegen (plus 17 Prozentpunkte). Auch die Vereinsamung im Alter (39 Prozent) gibt vielen Menschen in der Mark zu denken.

Dafür fühlt der Brandenburger sich aber relativ sicher. Lediglich 20 Prozent der Brandenburger haben Angst davor, einem Verbrechen zum Opfer zu fallen – in keinem anderen Bundesland ist die Angst niedriger.

Im Gegensatz zu den relativ ängstlichen Brandenburgern steht der Berliner. Die Berliner sind 2013 die optimistischsten Deutschen. Nur 33 Prozent der Hauptstadt-Bewohner haben große Angst vor der Zukunft – zugleich der niedrigste Wert seit 1992.
Die gute Stimmung der Berliner zeigt sich auch bei den Einzelwerten: Bei acht der 16 abgefragten Ängste sind sie im Vergleich mit den anderen Bundesländern sehr entspannt.

Wenn es den Berliner dann doch mal vor Sorgen umtreibt, dann beschäftigt ihn vor allem die wirtschaftliche Situation: Auf Platz 1 und 2 stehen dabei steigenden Lebenshaltungskosten (59 Prozent) und die schlechtere Wirtschaftslage (51 Prozent). Auch Wirbelstürme, Tsunamis oder Erdbeben lassen den Hauptstädter erzittern. De Angst vor Naturkatastrophen steht mit 44 Prozent auf Platz 3.

Deutschlandweit, so ist der Studie zu entnehmen, sind die Deutschen relativ gelassen. Bei den 16 Standardfragen ist die Furcht vor steigenden Lebenshaltungskosten mit 61 Prozent (Vorjahr: 63 Prozent) zum 14. Mal auf Platz 1 – und damit der Dauerbrenner bei den Ängsten. Auf den weiteren Plätzen folgen Ängste vor Naturkatastrophen oder die Sorge im Alter als Pflegefall zu enden. 

Seit Mitter Neunziger herrschte in Deutschland nicht mehr eine so gute Stimmung. Der R+V-Studie zufolge ist das durchschnittliche Angstniveau in Ost und West auf dem gleichen Level.  Unterschiedlich ist jedoch weiterhin die Intensität der einzelnen Sorgen. Beispielsweise hat man im Osten eher Angst davor, dass alles immer teurer wird, als im Westen. 2013 befürchten fast zwei Drittel (67 Prozent) der Bürger in den neuen Bundesländern, dass die Lebenshaltungskosten immer höher steigen - in den alten Bundesländern jedoch nur 59 Prozent.
Dort ist hingegen die Angst vor ökologische Katastrophen (West 57 Prozent, Ost 52 Prozent)oder terroristischen Angriffen (West 45 Prozent, Ost 36 Prozent) deutlicher höher. Auf Rekordtief  sind in den neuen Bundesländern die Ängste vor steigenden Arbeitslosenzahlen in Deutschland (40 Prozent) und davor, Opfer einer Straftat zu werden
(25 Prozent).

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