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Brandenburg Brandenburgs CDU flirtet mit der AfD
Brandenburg Brandenburgs CDU flirtet mit der AfD
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21:25 11.02.2014
Michael Schierack (im Bild) kann sich eine Zusammenarbeit mit der AfD von Alexander Gauland vorstellen. Quelle: dpa
Potsdam

Schierack schloss damit eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht aus.

Die AfD will am 14. September erstmals den Sprung in den Potsdamer Landtag schaffen. Zur Bundestagswahl erreichte die Partei landesweit rund sechs Prozent. Am Sonntag war der Publizist und frühere CDU-Politiker Alexander Gauland (73) zum neuen Landesvorsitzenden gewählt worden.

Schierack sagte, seine Partei werde die Debatte über die AfD führen. „Ich kann eine Partei aber nicht ablehnen, die sich in Brandenburg noch gar nicht positioniert hat.“ In seiner Partei gebe es Vertreter eines strikten Abgrenzungskurses, aber auch diejenigen, die Gemeinsamkeiten mit der AfD sehen. Für sich stellte Schierack klar, dass er radikale Positionen, wie die der AfD zu Europa, nicht vertreten könne. Er gehe im Übrigen davon aus, dass die AfD nicht den Sprung in den Potsdamer Landtag schafft, wie er betonte. Die Partei habe keine Landesthemen.

Brandenburgs Linken-Chef Christian Görke forderte die CDU auf, sich von den Äußerungen ihres Landeschefs zu distanzieren, denn sie seien eine Ohrfeige für die Demokratie. Wer sich von den Rechtspopulisten der AfD nicht abgrenze - die fordern, "die Feinde Brandenburgs in den Staub zu werfen" und die gegen Ausländer hetzen - diskreditiere sich selbst, so Görke.

Michael Schierack ist der starke Mann der CDU Brandenburg, mit ihm als Spitzenkandidaten will die Partei in den Wahlkampf ziehen. Neben dem CDU-Vorsitz soll er auch den Vorsitz seiner Fraktion im Potsdamer Landtag übernehmen.

Von Igor Göldner

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