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Brandenburg Dürrehilfen: Märkische Bauern erhalten weitere 26 Millionen Euro
Brandenburg Dürrehilfen: Märkische Bauern erhalten weitere 26 Millionen Euro
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00:23 13.04.2019
Vertrockneter Winterroggen: Bauern leiden unter den Folgen des heißen Sommers 2018.
Vertrockneter Winterroggen: Bauern leiden unter den Folgen des heißen Sommers 2018. Quelle: dpa
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Potsdam

In Brandenburg erhalten von Dürreschäden aus dem Sommer 2018 geplagte Bauern eine weitere staatliche Finanzspritze von rund 26 Millionen Euro. Die Mittel stellen je zur Hälfte der Bund und das Land als Schadensausgleich für erlittene Verluste zur Verfügung, wie Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger (SPD) am Mittwoch in Potsdam mitteilte. Er gehe davon aus, dass die Mittel zügig in den Agrarbetrieben ankommen und dass die anstehenden Rechnungen noch vor der diesjährigen Feldsaison beglichen werden können. Den Landwirten, die unverschuldet in Not geraten seien, werde auf diese Weise eine Hilfe zur Selbsthilfe angeboten, so der Minister.

Bislang wurden über 46 Millionen Euro als Dürrehilfe bereit gestellt – je zur Hälfte von Bund und Land. 778 der 5500 brandenburgischen Agrarbetriebe hatten dazu Anträge gestellt.

Finanzminister Christian Görke (Linke) sagte, es sei gelungen, eine zweite Tranche der Hilfen für die Dürreschäden aus 2018 zur Verfügung zu stellen. Das Land werde die bereit gestellten Mittel des Bundes durch eine Kofinzierung absichern. Die Landesmittel würden überplanmäßig bereit gestellt. Die Deckung erfolge aus dem laufenden Gesamthaushalt.

Der Präsident des Landesbauernverbandes, Henrik Wendorff, zeigte sich mit den Hilfen zufrieden. Allerdings hätten nur Betriebe mit dem Nachweis von Verlusten in Höhe von mindestens 30 Prozent Dürrehilfen beantragen können.

Von Igor Göldner