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Brandenburg Brandenburgs Skandale des Jahres 2016
Brandenburg Brandenburgs Skandale des Jahres 2016
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10:26 29.12.2016
Die Dienstwagen-Affäre um Helmut Markov hat es unter unsere „Skandal-Top 3“ geschafft. Quelle: dpa
Potsdam

Vor einem handfesten Skandal ist kaum ein Jahr sicher. Auch 2016 kann auf einige Ereignisse zurückblicken, die mit Kopf schütteln verfolgt wurden. Die MAZ hat drei ausgewählt – ein Aufreger ist noch gar nicht so lange her.

1. Justizminister Helmuth Markov (Linke) und die Dienstwagen-Affäre: Ist es erlaubt, einen Transporter des Landesfuhrparks für private Zwecke zu nutzen? Nach Ansicht von Ex-Justizminister Helmut Markov schon. Auch seine Partei stand hinter ihm, als die Affäre im April hochkochte. Markov hatte eingeräumt, in seiner Zeit als Finanzminister im Sommer 2010 neben seinem Dienstfahrzeug einen Transporter des Landesfuhrparks an einem Wochenende privat genutzt haben, um sein Motorrad in eine Werkstatt zu bringen. Dennoch trat Markov wegen der Dienstwagen-Affäre letztendlich zurück.

Helmut Markov während einer Sondersitzung im Brandenburger Landtag. Quelle: dpa

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2. Der Pony-Schänder von Hennigsdorf: Ein richtiggehend widerwärtiger Skandal ereignete sich im Sommer in Hennigsdorf (Oberhavel). Dort hat sich ein 39-Jähriger mehrfach an drei Ponys vergangen. Bei einem der sexuellen Übergriffe auf die Tiere konnte der Mann auf frischer Tat ertappt werden.

Ponybesitzer Karl Thieme aus Hennigsdorf war schockiert darüber, was seinen Ponys angetan wurde. Quelle: Archiv

3. Die geschönten Besucherzahlen der Bundesgartenschau: Die Bundesgartenschau, die 2015 in der Havelregion stattgefunden hat, war zwar schön anzusehen – gut besucht aber war sie nicht. Auch wenn die Veranstalter das gern anders gehabt hätten und die Zahlen entsprechend geschönt haben. Statt offiziell verlautbarter 1,05 Millionen Besucher wurden lediglich 694.141 Tageskarten regulär verkauft. Immerhin: Auf den letzten Metern zeigten die Verantwortlichen dann doch noch Reue und veröffentlichten eine Korrektur der Zahlen.

Die Buga war leider nicht so gut besucht, wie es sich die Veranstalter erhofft hatten. Quelle: Jacqueline Steiner

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Von MAZonline

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