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Brandenburg Braunbärin Mausi ist tot
Brandenburg Braunbärin Mausi ist tot
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11:44 03.08.2017
Die Bärendame stammte aus einem DDR-Zirkus. Nun ist sie eingeschläfert worden. Quelle: Wildpark
Baruth/M.

Braunbär-Dame Mausi aus dem Wildpark Johannismühle in Baruth (Teltow-Fläming) ist tot. Die 32 Jahre alte Mausi habe nach mehreren Bandscheibenvorfällen an einer Versteifung der Wirbelsäule gelitten und sei zum Schluss sehr schwach geworden, teilte der Tierpark am Donnerstag mit. Daher sei sie am Mittwochnachmittag nach Beratungen mit den Tierärzten von ihren Qualen erlöst worden.

„Tiere sollen nicht leiden, nur um da sein zu können und ausgestellt zu werden“, sagte Tierpark-Chef dazu auf MAZ-Anfrage am Donnerstag. „Wir spüren immer Wehmut, wenn eines unserer Tiere gehen muss.“ Doch wirkliche Trauer könne er nicht empfinden, schließlich sehe er als Tiermediziner auch die andere Seite der Medaille. „Mausi wurde viel Leid erspart, indem der richtige Zeitpunkt abgepasst wurde, sie musste keine sinnlosen Schmerzen ertragen.“

Noch drei Bären im Wildpark

Erst Anfang Juli war in dem Wildpark Braunbärdame Dolly gestorben, die wie Mausi aus dem DDR-Staatszirkus stammte. Der Wildpark verfügt nun nur noch über drei Braunbären. Katja und Karla stammen ebenfalls aus dem Zirkus, und Braunbär Igor wurde von einem anderen Tierpark übernommen. Der europäische Braunbär kann in Gefangenschaft bis zu 50 Jahre alt werden.

Im Wildpark leben auf einer Fläche von gut 100 Hektar mehr als 500 Tiere. Zu den 50 verschiedenen Arten des Parks gehören neben den Bären auch Wildpferde, Löwen, Luchse, Wildschweine, Rot- und Muffelwild und Polarwölfe. In diesem Jahr feierte der Wildpark sein 20-jähriges Bestehen.

Von MAZonline/ Saskia Kirf

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