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Brandenburg Bundesratspräsident Woidke: „Vom Osten kann man viel lernen“
Brandenburg

Bundesratspräsident Woidke: „Vom Osten kann man viel lernen“

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13:49 03.10.2020
Der Praesident des Bundesrates und Ministerpraesident von Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD, Foto), hat die deutsche Wiedervereinigung als grossen Erfolg gewuerdigt. Die vergangenen 30 Jahre seien zwar nicht ohne Rueckschlaege, Niederlagen und Fehler verlaufen, sagte Woidke beim offiziellen Festakt der Bundesrepublik zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung am Samstag (03.10.2020) in Potsdam. (Siehe epd-Meldung vom 03.10.2020)
Der Praesident des Bundesrates und Ministerpraesident von Brandenburg, Dietmar Woidke (SPD, Foto), hat die deutsche Wiedervereinigung als grossen Erfolg gewuerdigt. Die vergangenen 30 Jahre seien zwar nicht ohne Rueckschlaege, Niederlagen und Fehler verlaufen, sagte Woidke beim offiziellen Festakt der Bundesrepublik zum 30. Jahrestag der Wiedervereinigung am Samstag (03.10.2020) in Potsdam. (Siehe epd-Meldung vom 03.10.2020) Quelle: epd
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Potsdam

„Eine selbstbewusste Frauenpolitik, Betriebskindergärten oder Polikliniken als Gesundheitszentren sind nur einige wenige Beispiele.“ Für eine neue gesamtdeutsche Generation sei das normaler Lebensstandard. „Wir älteren Ostdeutschen sind mittlerweile souverän genug, einfach stolz darauf zu sein.“ So Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke.

Der Bundesratspräsident forderte gemeinsame Kraftanstrengungen von Ost und West. Der Prozess des Zusammenwachsens werde weiter Kraft und Zeit kosten, sagte Woidke. „Dabei ist entscheidend, dass wir alle ihn gemeinsam nach vorn bringen - mit guter Grundhaltung, ohne Scheuklappen und ohne Vorurteile.“ Die Deutsche Einheit nannte er einen großen Erfolg, sie sei aber keine reine Erfolgsgeschichte. Rückschläge, Niederlagen und Fehler gehörten dazu. „Entscheidend ist aber, dass wir daraus gelernt haben“, sagte er.

Appel an den Zusammenhalt in der Corona-Krise

Der Brandenburger Regierungschef warnte, es werde oft vergessen und von manchen bewusst ausgeblendet, „in welchem Land der Freiheit wir heute in Deutschland leben“. „Das (...) dürfen wir nicht zulassen“, sagte Woidke. Er rief dazu auf, dass sich die Bundesbürger auch in der Corona-Krise nicht auseinanderdividieren lassen sollten. „Nutzen wir die Zuversicht und das Wir-Gefühl, das wir uns gemeinsam erarbeitet haben! (...) Richtig gut sind wir in Deutschland immer dann, wenn wir zusammenhalten!“

Von riegen