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Brandenburg Senftleben startet seine „Bock auf Brandenburg-Tour“
Brandenburg Senftleben startet seine „Bock auf Brandenburg-Tour“
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14:22 30.06.2019
Der Spitzenkandidat der Brandenburger CDU, Ingo Senftleben (r), steht zum Wahlkampf-Auftakt seiner Partei in Begleitung von Wanderführer Horst Müller (l) und der Brandenburger CDU-Landtagsabgeordneten Barbara Richstein auf dem Gipfel des Kutschenbergs. Quelle: Oliver Killig/dpa-Zentralbild/dp
Potsdam

Mit einer Wanderung auf den höchsten Berg Brandenburgs, den Kutschenberg, hat die CDU ihre Wahlkampftour für die Landtagswahl begonnen. CDU-Parteichef und Spitzenkandidat Ingo Senftleben will bis zum 10. August mit der „Bock auf Brandenburg-Tour“ durch das Land ziehen. Neben Strecken, die Senftleben zu Fuß zurücklegen will, sollen unter anderem Kanutouren im Spreewald, der Besuch von Volksfesten und Campingplätzen gehören.

„Ich möchte mich den Brandenburgern auf meiner Tour vorstellen und mit ihnen ins Gespräch kommen, am Gartenzaun, auf dem Marktplatz und am Stammtisch“, sagte Senftleben. Er freue sich auf die kommenden Tage und Wochen. Seine Tour führt ihn im Uhrzeigersinn durch die Mark. Enden soll die Reise auf der Heidehöhe an der Grenze zu Sachsen.

Nicht auf die Nerven gehen

CDU-Generalsekretär Steeven Bretz hatte im Vorfeld gesagt: „Wir wollen den Menschen nicht mit großen Wahlkampfveranstaltungen auf die Nerven gehen“. Deshalb habe man sich für die Tour entschieden.

Zum Auftakt hatten Senftleben und andere Parteimitglieder am Sonntagmorgen im kleinen Ort Kroppen (Oberspreewald-Lausitz) an einem Gottesdienst teilgenommen. Nach Angaben seines Sprechers sei das Senftleben wichtig gewesen, Mitglieder seiner Familie und auch er seien in der Kirche dort getauft worden.

In Brandenburg und Sachsen wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Im Falle eines Erfolges der CDU bei der Wahl will Senftleben mit allen Parteien Gespräche führen. Bei der jüngsten Umfrage vor der Landtagswahl Mitte Juni von Infratest dimap für „Brandenburg aktuell“ und den Sender Antenne Brandenburg war die AfD mit 21 Prozent erstmals stärkste Kraft geworden. Die SPD kam auf 18 Prozent. Die CDU erreichte 17 Prozent, die Grünen ebenfalls. Die Linke kam auf 14 Prozent, die FDP auf 5 Prozent, die Freien Wähler erreichten 4 Prozent.

Von Jutta Nauschütz