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Brandenburg Christine Färber ist gestorben
Brandenburg Christine Färber ist gestorben
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16:38 27.12.2018
Christine Färber ist im Alter von 54 Jahren gestorben. Quelle: privat
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Potsdam

Die ehemalige Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF), Christine Färber, ist tot. Die 54-Jährige, die früher auch dem Landesvorstand der Partei angehörte, erlag am Mittwoch einem Krebsleiden, wie die Brandenburger SPD auf Facebook mitteilte. Sie war zuletzt Professorin an der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften, wo sie in diesem Jahr mit dem Hammonia-Preis für ihr frauenpolitisches Engagement ausgezeichnet worden war.

„Das ist zu früh, das ist unfassbar traurig“, teilte die Bundestagsabgeordnete Manja Schüle mit. „Eine tolle Frau hat uns verlassen, die immer voller Leidenschaft und mit viel Kraft und Zähigkeit besonders für die Interessen von uns Frauen gekämpft hat“, schrieb die Landtagsabgeordnete Klara Geywitz. SPD-Generalsekretär Erik Stohn bezeichnete Färber als „streitbare Sozialdemokratin“.

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Im August hatte sich die an Krebs erkrankte Färber in die Debatte um illegal importierte Krebsmedikamente eingeschaltet und den Rücktritt von Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) gefordert. „Unser System ist an sich ein gutes, ein solidarisches Gesundheitssystem“, hatte Färber den PNN gesagt. „Jeder, der an Krebs erkrankt, bekommt alle notwendigen Mittel, die ja superteuer sind. Das ist anders als in vielen Ländern. Dieses System wurde am wundesten Punkt ausgehebelt, und zwar auch, weil in Brandenburg eine Ministerin ihren Laden nicht im Griff hat.“

Von MAZOnline

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