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Brandenburg Corona: Ausgangsbeschränkung in Brandenburg um zwei Wochen verlängert
Brandenburg Corona: Ausgangsbeschränkung in Brandenburg um zwei Wochen verlängert
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17:42 30.03.2020
ARCHIV - 25.02.2020, Brandenburg, Potsdam: Dietmar Woidke (l, SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht neben den stellvertretenden Ministerpräsidenten Ursula Nonnemacher (Bündnis 90/Die Grünen), Brandenburger Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz, und Michael Stübgen (CDU), Brandenburger Innenminister, während der Pressekonferenz zu 100 Tage Rot-Grün-Schwarze Koalition in Brandenburg. (zu "Kenia-Koalition plant Verdopplung von Corona-Rettungsschirm") Foto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ Quelle: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dp
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Potsdam

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung des Coronawirus in Brandenburg um zwei weitere Wochen verlängern. Über die entsprechenden Maßnahmen soll am Dienstag das Kabinett beraten, wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte.

Die vor gut einer Woche getroffenen Festlegungen zum Aufenthalt im öffentlichen Raum sollten bis 19. April gehen, also bis zum Ende der Osterferien, hieß es. Sie waren ursprünglich bis zum 6. April gedacht. Außerdem plant Brandenburg ähnlich wie Nordrhein-Westfalen jetzt doch einen Bußgeldkatalog bei Verstößen gegen die Schutzmaßnahmen. Auch Berlin bereitet Sanktionen bei Verstößen gegen die Schutzauflagen vor. So soll es bis zu 500 Euro kosten, wenn der Mindestabstand von anderthalb Metern nicht eingehalten wird.

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Dieser Mindestabstand gilt in Brandenburg seit Montag, 23. März, wenn man sich außerhalb der eigenen Wohnung bewegt. Das Betreten öffentlicher Orte ist demnach generell verboten, es gibt aber diverse Ausnahmen zum Beispiel für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, für Arztbesuche oder dringende Behördentermine. Auch das Spazierengehen und Sporttreiben ist erlaubt.

Die Schulen und Kitas sind bis zum Ende der Osterferien geschlossen. Auch die Ladenschließungen gelten bis zum 19. April.

Von Torsten Gellner