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Brandenburg Corona-Fall bei der AfD: Maskenpflicht gilt ab Mittwoch
Brandenburg

Corona-Fall bei der AfD im Brandenburger Landtag: Maskenpflicht gilt ab Mittwoch

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13:51 22.09.2020
Ein Mitarbeiter der Brandenburger AfD-Landtagsfraktion hat sich mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild) Quelle: Bernd Settnik/dpa
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Potsdam

Nach der Corona-Infektion eines Mitarbeiters der AfD-Fraktion werden die Hygieneregeln im Brandenburger Landtag in dieser Woche verschärft. Ab Mittwoch (23. September) gilt eine verschärfte Maskenpflicht. Im Landtagsgebäude müsse dann in allen Räumen und Flächen des Gebäudes außer in der Tiefgarage eine Mund-Nase-Bedeckung getragen werden, heißt es in der Verfügung von Landtagspräsidentin Ulrike Liedtke, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Dies werde auch den Fraktionen ebenfalls dringend empfohlen.

In der Kantine, in Teeküchen und Beratungsräumen - also dem Plenarsaal oder Ausschussräumen - kann die Maske aber abgelegt werden, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten wird oder wie im Plenarsaal Plexiglas die Plätze der Abgeordneten trennt.

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Mitarbeiter der AfD-Fraktion mit Coronavirus infiziert

Die AfD-Fraktion hatte der Landtagsverwaltung die Infektion des Mitarbeiters am vergangenen Donnerstag angezeigt. Alle Kontaktpersonen seien ins Homeoffice geschickt worden, erklärte eine Sprecherin der Fraktion.

Bisher mussten Abgeordnete und Mitarbeiter in weiten Bereichen des Gebäudes Masken tragen, zum Beispiel in Eingängen, Aufzügen, fremden Büros und Teeküchen. Für Besucher galt im Südflügel - wo auch der Zugang zum Plenarsaal ist - die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung, wenn der Abstand von 1,50 Meter zum Nächsten nicht möglich war. Auch in Fluren und Büros der Landtagsverwaltung war die Maske für alle Besucher verpflichtend.

Von RND/dpa