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Corona: Kirchen setzen bei Gottesdiensten in Brandenburg auf 2G und 3G

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17:21 19.11.2021
Die Nikolaikirche am Alten Markt in Potsdam spiegelt sich in einer Scheibe. In der Vor- und Weihnachtszeit werden die Kirchen in Brandenburg aufgrund der Corona-Pandemie kreativ.
Die Nikolaikirche am Alten Markt in Potsdam spiegelt sich in einer Scheibe. In der Vor- und Weihnachtszeit werden die Kirchen in Brandenburg aufgrund der Corona-Pandemie kreativ. Quelle: Jens Kalaene
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Berlin/Potsdam

Die Kirchen in Berlin und Brandenburg setzen bei ihren Angeboten in der Advents- und Weihnachtszeit auf 2G- und 3G-Corona-Regeln. Gottesdienste in Kirchen und Innenräumen würden grundsätzlich unter 2G-Bedingungen gefeiert, teilte das Erzbistum Berlin am Freitag mit.

Zutritt in Berlin nur für Geimpfte und Genesene

Zutritt haben dann nur Geimpfte und Genesene - soweit sie 18 Jahre oder älter sind. Es sind aber Ausnahmen geplant: So soll in jeder Pfarrei sonn- und feiertäglich ein Gottesdienst unter 3G-Bedingungen gefeiert werden. Zutritt haben dann auch Ungeimpfte, Menschen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.

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Für den Gemeindegesang in Gottesdiensten besteht Maskenpflicht. In der aktuellen Orientierungshilfe der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) für ihre Gemeinden werden für Innenräume Gottesdienste und Andachten unter 2G- und 3G-Bedingungen empfohlen. Die Gemeinden sollen dabei unter Beachtung der Infektionslage und der jeweils vor Ort geltenden behördlichen Corona-Regeln „achtsam“ vorgehen sowie differenzierte Hygienekonzepte umsetzen.

Kirchen setzten auch auf digitale Formate

Die Entscheidung, nach welchen Regeln was stattfindet, trifft also die Gemeinde. In der Advents- und Weihnachtszeit gibt es erfahrungsgemäß besonders großes Interesse an Gottesdiensten und anderen kirchlichen Angeboten für Geist und Seele. Sowohl die Katholische als auch die Evangelische Kirche setzen dabei wie schon im Vorjahr wegen Corona auch auf digitale Formate, auf Gottesdienste im Freien oder in Rundfunk und Fernsehen.

„Es gab so viele ermutigende Beispiele, wie wir die Botschaft, dass Gott Mensch geworden ist, auf vielfältige Weise verkünden und feiern können - und das mit einem möglichst hohen Schutz für alle Beteiligten“, erklärte der Generalvikar des Erzbistums Berlin, Manfred Kollig. „Die Hygienekonzepte und das besonnene Verhalten der Mitfeiernden haben bisher in der Pandemie gezeigt, dass wir als Kirche verantwortungsbewusst mit der uns alle herausfordernden Lage umgehen.“

Von rnd/dpa