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Brandenburg Corona-Krise: 188.000 Schutzmasken in Brandenburg eingetroffen
Brandenburg Corona-Krise: 188.000 Schutzmasken in Brandenburg eingetroffen
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15:08 29.03.2020
Schutzmasken hängen an Kleiderhaken. Quelle: Rene Traut/dpa
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Potsdam

Brandenburg hat vom Bund seine erste größere Lieferung an Schutzausrüstung in der Corona-Krise erhalten. Das teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit. Es handelt sich demnach um: 188.000 Operationsmasken, 51.600 Paar Untersuchungshandschuhe, 850 Pflegekittel, 2840 Atemschutzmasken der Schutzklasse FFP2 und 960 der Kategorie FFP3 sowie 500 Liter Handdesinfektionsmittel. Die Lieferung befinde sich an einer zentralen und bewachten Stelle im Land und werde mit Unterstützung der Polizei für die zügige Auslieferung - nach einem abgestimmten Verteilerschlüssel - an die Landkreise und kreisfreien Städte vorbereitet, hieß es.

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Schutzausrüstungen werden jetzt in allen relevanten medizinischen Bereichen wie in Krankenhäusern, Arztpraxen und Gesundheitsämtern dringendst benötigt“, betonte Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne). „Die Beschaffung ist angesichts der weltweiten Nachfrage aber extrem schwer.“ Es sei klar, dass diese Lieferung den riesigen Bedarf nicht decken könne. „Wir hoffen, dass weitere Lieferungen schnell folgen, damit wir weitere sensible Bereich wie die ambulante und stationäre Pflege oder Reha-Einrichtungen unterstützen können.“

Polizei koordiniert Verteilung der Schutzmasken

Der Zentraldienst der Polizei koordiniert die Verteilung an die Landkreise und kreisfreien Städte. „Die Beschaffung ist das eine Problem, aber auch die weltweiten und innerdeutschen Logistikwege sind eine große Herausforderung“, erklärte Innenminister Michael Stübgen (CDU). „Wir haben sofort alle Landkreise und kreisfreien Städte informiert und die zügige Verteilung in die Wege geleitet.“

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Von RND/dpa