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Brandenburg Corona-Krise in Brandenburg: Zahl der Beatmungsplätze in Kliniken gestiegen
Brandenburg Corona-Krise in Brandenburg: Zahl der Beatmungsplätze in Kliniken gestiegen
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19:14 01.04.2020
Neben Intensivbetten stehen Beatmungsgeräte. (Symbolbild)
Neben Intensivbetten stehen Beatmungsgeräte. (Symbolbild) Quelle: Roland Weihrauch/dpa
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Potsdam

Innerhalb von knapp drei Wochen sei die Zahl der Beatmungsplätze von 531 auf insgesamt 734 ausgebaut worden, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums mit. Mit Hilfe des Bundes könnten noch zusätzliche 356 Plätze entstehen.

Covid-19: Zwölf Intensivbetten am Carl-Thiem-Klinikum

Am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus etwa stehen nach Angaben einer Sprecherin zwölf Intensivbetten für Covid-19-Patienten bereit. Die Zahl könne noch auf 51 hochgefahren werden – mit Unterstützung vom Land auf 99 Betten. Ein Antrag auf mehr Beatmungsgeräte sei bereits gestellt, sagte sie.

Am Klinikum Niederlausitz werden 40 Beatmungsplätze angestrebt

Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg hat nach eigenen Angaben derzeit sechs Plätze, die auf 13 ausgebaut werden können. Ziel seien 40 Beatmungsplätze. „Wir sind im Moment mit Hochdruck dabei, Personal von anderen Abteilungen an Beatmungsplätzen einzuweisen und die notwendige Technik zu beschaffen“, erklärte Geschäftsführer Christian Wallwiener. Eine ganze Station sei komplett auf die Versorgung von Corona-Patienten umgestellt worden.

Corona-Krise in Brandenburg: Ist die Versorgung gefährdet?

Der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, hatte in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ nicht ausgeschlossen, dass sich die Versorgungssituation in der Corona-Krise auch in Deutschland zuspitzen könnte. „Wir können nicht ausschließen, dass wir hierzulande ebenfalls mehr Patienten als Beatmungsplätze haben. Ob es so kommt, ist Spekulation“, hatte Wieler der Zeitung gesagt.

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Von RND/dpa