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Brandenburg 14 Mutations-Fälle in Brandenburg nachgewiesen – jetzt auch in Oberhavel
Brandenburg

Corona-Mutation in Brandenburg: Jetzt gibt es auch in Oberhavel Fälle

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17:32 02.02.2021
Mutierte Varianten des Coronavirus breiten sich langsam auch in Brandenburg aus.
Mutierte Varianten des Coronavirus breiten sich langsam auch in Brandenburg aus. Quelle: Daniel Cole/AP/dpa
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Potsdam

In Brandenburg sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums derzeit 14 Fälle von ansteckenderen Coronavirus-Varianten nachgewiesen. Darunter seien neun der erstmals in Großbritannien entdeckten Mutation B.1.1.7.

Betroffen seien die Landkreise Oberhavel (3), Barnim (2), Spree-Neiße (1), Havelland (1), Elbe-Elster (1) und die kreisfreie Stadt Cottbus (1). Zudem seien im Kreis Oberhavel drei Fälle der Mutation aus Südafrika bestätigt worden – bekannt unter dem Namen B.1.351. Auch aus dem Landkreis Potsdam Mittelmark wurden zwei solche Fälle gemeldet.

Wie geht es mit den Infizierten weiter?

Im Landkreis Elbe-Elster etwa hat sich eine 37-Jährige mit der britischen Variante des Coronavirus infiziert. Weil sie eine Vorerkrankung hat, wurde sie in ein spezielles Krankenhaus gebracht, wie der Landkreis am Dienstag mitteilte. Sieben enge Kontaktpersonen seien ermittelt worden. Dabei wurde laut der Gesundheitsbehörden eine Häufung von Corona-Infektionen festgestellt. Alle Kontaktpersonen befinden sich den Angaben zufolge auf Anordnung in zweiwöchiger Quarantäne. Zudem werden die Betroffenen auf das mutierte Virus getestet.

Der Kreis Barnim teilte mit, eine der beiden mit der britischen Variante des Coronavirus infizierten Personen lebe hauptsächlich in Berlin. Die Infektionsquelle konnte den Angaben zufolge nicht ermittelt werden.

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Die zweite Person arbeite auf der Covid-Station in einem Krankenhaus außerhalb des Kreises. Eine Ansteckung darüber sei sehr wahrscheinlich. Vom Gesundheitsamt seien 14 Tage Quarantäne statt der üblichen 10 Tage angeordnet worden. Alle Kontaktpersonen der beiden Betroffenen wurden ebenfalls für 14 Tage in Quarantäne geschickt.

Von RND/dpa