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Brandenburg Testzentren in Brandenburg müssen ab August an Corona-Warn-App angeschlossen sein
Brandenburg

Corona-Tests: In Brandenburg müssen Testzentren ab August an Corona-Warn-App angeschlossen sein

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13:40 23.07.2021
Corona-Teststellen müssen ab 1. August mit der Corona-Warn-App verbunden sein.
Corona-Teststellen müssen ab 1. August mit der Corona-Warn-App verbunden sein. Quelle: Karl-Josef Hildenbrand
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Potsdam

Für die Betreiberinnen und Betreiber der rund 480 Corona-Teststellen in Brandenburg gelten ab August strengere Regeln: So werden etwa ab dem 1. August durchgeführte Bürgertests nur noch vergütet, wenn das Testzentrum das Testergebnis und das Testzertifikat über die Corona-Warn-App übermitteln kann. „Die Anbindung an die Corona-Warn-App ist damit für die Teststellen verpflichtend“, heißt es dazu heute aus dem Gesundheitsministerium.

Vorbeugung von Teststellen-Betrug

Dass die Corona-Testverordnung angepasst wird, hängt mit den bekanntgewordenen Betrugsfällen bei Abrechnungen von Corona-Tests zusammen. So soll besser kontrolliert werden, ob die Testungen ordnungsgemäß durchgeführt und abgerechnet worden seien, so das Gesundheitsministerium.

Karte: Hier sind Corona-Teststellen in Brandenburg

(Quelle: MSGIV Brandenburg)

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Bereits seit dem 1. Juli 2021 können Teststellen nur ihre Arbeit aufnehmen, wenn sie vom Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) geprüft und genehmigt worden sind. „Die Kriterien hierfür wurden konkretisiert, die Vergütungen vereinheitlicht und abgesenkt.“ Gleichzeitig wurden die Dokumentationspflichten erhöht, Sachkosten nur noch mit einer Pauschale vergütet, die sich am aktuellen Marktpreis orientiert. Seitdem müssen die Testzentren monatlich eine Prognose der Testkapazität abgeben und die Zahl der erbrachten Tests und die positiven Testergebnisse an die jeweilige Gesundheitsbehörde melden.

Ab 1. August werden die Tests dann nur vom Bund bezahlt, wenn das Ergebnis auf Wunsch der Getesteten in die Corona-Warn-App übertragen wird.

Von MAZonline