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Brandenburg Das Land als falscher Besitzer
Brandenburg Das Land als falscher Besitzer
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12:40 03.04.2013

Wie das Finanzministerium am Mittwoch mitteilte, wurden zur Umschreibung bislang 6.988 Anträge gestellt. 

Hintergrund ist eine Entscheidung Bundesgerichtshof (BGH) von 2007. Es erklärte eine Entscheidung für nichtig, wonach sich das Land ungerechtfertigt zum gesetzlichen Vertreter von Bodenreformland erklärte, weil Eigentümer unbekannt waren.

2010 wurde in Brandenburg mit der intensiven Suche nach den rechtmäßige Erben begonnen. Mittlerweile gingen knapp 4.200 Rückgabeanträge zu dem Bodenreformland ein, 2.166 davon waren berechtigt. In rund 1.500 Fällen haben Eigentümer oder ihre Erben rund 3235 Hektar wieder erhalten. 

Die Bodenreform, um die es geht, ist auf 1945 zurückzuführen. Unter der Losung „Junkerland in Bauernhand” wurde in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) Großgrundbesitz über 100 Hektar enteignet. Dazu kam Grund und Boden von Nazi-Kriegsverbrechern. Insgesamt war ein Drittel der Wirtschaftsfläche östlich der Elbe betroffen.

Rund 7.000 Großagrarier verloren durch die Bodenreform entschädigungslos 2,5 Millionen Hektar. (dpa, MAZ)

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