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Brandenburg Das ist Brandenburgs Plan für die Öffnung der Schulen
Brandenburg Das ist Brandenburgs Plan für die Öffnung der Schulen
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22:19 23.04.2020
Bis alle Schüler wieder in ihren Klassen sind, dauert es noch. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Potsdam

Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hat einen Plan zur Öffnung der Schulen ab dem 27. April veröffentlicht. Er umfasst allerdings nicht wie angekündigt alle Jahrgangsstufen.

Wie es etwa mit den ersten Jahrgangsstufen weitergeht, ist offen.

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Der bisherige Zeitplan

Ab Montag, 27. April, öffnen die Schulen für die Jahrgangsstufe 10 von Ober- und Gesamtschulen, Gymnasien und Förderschulen. Dies hat vor allem mit den Abschlussprüfungen in der 10. Klasse zu tun. Außerdem will das Land die Prüfungsvorbereitung an Oberstufenzentren (2. Jahrgang der Fachoberschule, Fachschule Sozialwesen Berufsfachschule Soziales Berufsfachschule Landesrecht Fachschule Technik und Wirtschaft Unterricht in der Berufsschule 3. Lehrjahr) sicherstellen.

Ab dem 4. Mai werden die 6. Klassen der Grund- und Förderschulen, die Jahrgangsstufe 9 der Ober- und Gesamtschulen, des Gymnasiums und der Förderschulen sowie die Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums und die Jahrgangsstufe 12 der Gesamtschule wieder mit dem Unterricht beginnen.

Ab dem 11. Mai sollen dann auch die Jahrgangsstufe 5 der Grund- und Förderschulen wieder ein regelmäßiges Unterrichtsangebot erhalten. Dies war bereits bekannt. Einen Plan, wann zum Beispiel die übrigen Grundschulklassen wieder unterrichtet werden, gibt es noch nicht.

Ausleihen verboten, strenge Abstände

Zu den Hygieneregeln an Schulen gehört regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife sowie die Wahrung eines Mindestabstands von anderthalb Metern zu anderen Personen. In Schulbussen und anderen Räumen, wo dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, soll eine Schutz- oder Alltagsmaske getragen werden. Das Ministerium fordert außerdem eine „korrekte Hust- und Niesetikette“ ein.

Weiter gilt in den Schulen ein Ausleih-und Tauschverbot von Gegenständen und Essen mit anderen Personen. Das Ausleihen von Geodreiecken, Linealen oder Stiften ist damit tabu. Um die Ansteckungsgefahr zu minimieren, sollen Lerngruppen möglichst immer in demselben Raum unterrichtet werden und Schüler einen festen Arbeitsplatz haben. In jeder Phase des Unterrichts soll der Abstand zwischen den Sitzplätzen anderthalb Meter betragen. Gruppentische sind untersagt. Grundschulklassen werden auf zwei Räume verteilt.

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Von Torsten Gellner

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