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Brandenburg Kreistage und SVV: Alle Brandenburger Wahlergebnisse im Überblick
Brandenburg Kreistage und SVV: Alle Brandenburger Wahlergebnisse im Überblick
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12:02 28.05.2019
Bis tief in die Morgenstunden dauerte die Auszählung der Kommunalwahlstimmen - vor allem dort, wo es viele Briefwähler gab, wie hier in Bad Belzig. Quelle: MAZ
Potsdam

Das vorläufige Ergebnis der Kommunalwahl in Brandenburg steht laut Landeswahlleiter fest: Die AfD ist auch in den Kommunalparlamenten angekommen - sie erreichte bei den Kommunalwahlen 15,9 Prozent landesweit und damit den dritten Platz. Die CDU behauptete mit 18,3 Prozent den ersten Platz, die SPD konnte sich mit 17,7 Prozent auf dem zweiten Platz halten. Die Linke erreichte 14,1 Prozent, die Grünen kamen auf 11,1 Prozent. Die Freien Wähler lagen bei 6,3 Prozent, die FDP kam auf 4,9 Prozent (Stand 7.27 Uhr).

Die CDU kam in den Kreisen und kreisfreien Städten mit 26,7 Prozent der Stimmen in Brandenburg/Havel auf ihren höchsten Wert. Die AfD schnitt im Kreis Spree-Neiße mit 26,5 Prozent am besten ab, die Linke in Frankfurt (Oder) mit 22,8 Prozent. Die SPD hat die Nase in Oberspreewald-Lausitz vorn mit 21,5 Prozent. Die Grünen erreichten in Potsdam - wo die SPD mit 19,4, Prozent gewann - mit 18,7 Prozent ihr Spitzenergebnis in den Kreisen und kreisfreien Städten, die Freien Wähler im Kreis Barnim mit 13,0 Prozent. Die FDP kam in der Prignitz auf 6,6 Prozent.

Die Brandenburger wählten insgesamt 14 Kreistage, die Stadtverordnetenversammlungen der vier kreisfreien Städte, 413 Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen der kreisangehörigen Gemeinden und Städte sowie ehrenamtliche Bürgermeister und Ortsvorsteher in Ortsteilen. Alle Gewinner und Verlierer im Überblick:

++ Wahlergebnisse in den kreisfreien Städten ++

Potsdam

Die SPD gewinnt mit 19,4 Prozent der Stimmen elf Sitze in der neuen Stadtverordnetenversammlung. Im Vergleich zu 2014 verlieren die Genossen 4,1 Prozent der Stimmen. Die Grünen gewinnen knapp 7 Prozent an Stimmen hinzu, kommen so auf 18,7 Prozent und zehn Sitze in der SVV.

Die Linke wird Dritter mit 18,1 Prozent. Herbe Verluste von 7,2 Prozent - nur noch drittstärkste Kraft mit zehn Sitzen. Die CDU verliert 3,1 Prozent und erhält 12,4 Prozent der Stimmen, das macht sieben Sitze.

Die Andere kommt auf 10,4 Prozent und sechs Mandate. Auch die AfD ist einer der Sieger, 5 Prozent mehr Stimmen als 2014. Fünf Sitze, 9,4 Prozent. Die FDP kann ihr Ergebnis verdoppeln, von 2,4 auf 4,9 Prozent und drei Sitze.

Das Bürgerbündnis verliert, nur noch zwei Sitze gehen dorthin. Von 6,1 geht es auf nur noch 3,9 Prozent der Stimmen. Die Satire-Partei Die Partei zieht erstmals in die SVV ein, 1,5 Prozent reichen für ein Mandat.

Auch die Freien Wähler erhalten mit ihrem Ergebnis von 1,2 Prozent einen Sitz und gewinnen 0,3 Prozent an Stimmen hinzu. Der Einzelbewerber Ingo Charnow zieht nicht in die SVV ein, er erhält nur 0,1 Prozent der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,4 Prozent.

>> Hier lesen Sie alles zum Wahlergebnis in Potsdam

>> Galerie: Diese Kandidaten haben es in die Potsdamer SVV geschafft

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Brandenburg an der Havel

Die CDU ist bei der Kommunalwahl in Brandenburg/Havel die stärkste Kraft geworden. Bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung kamen die Christdemokraten nach dem vorläufigen Endergebnis auf 26,7 Prozent und landete mit deutlichem Vorsprung zu den anderen Parteien auf Platz 1. Dies war das beste Ergebnis einer Partei in den vier kreisfreien Städten des Landes.

Die neue SVV setzt sich wie folgt zusammen:

CDU 26,7% SPD 16,9% Linke 13,0% Grüne 13,9% AfD 14,2% FDP 4,5% BVB/Freie Wähler/Gartenfreunde 10,8%

Wahlbeteiligung: 48,1%

>> Hier lesen Sie alles zur neuen SVV in Brandenburg an der Havel.

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Cottbus

In Brandenburgs zweitgrößter Stadt Cottbus wurden am 26. Mai in vier Wahlkreisen (122 Wahlbezirke) insgesamt 50 Vertreter der neuen Stadtverordnetenversammlung bestimmt. Die AfD holte mit 22,3 Prozent deutlich vor der politischen Konkurrenz die meisten Stimmen, gefolgt von CDU, SPD und Grünen. Hier sind die Wahlergebnisse:

CDU 17,2% Linke 13,7% SPD 15,6% AfD 22,3% Grüne 9,1% BVB/Freie Wähler 6% FDP 4,1% NPD 0,8% SUB 1,8% UC! 9,4%

Wahlbeteiligung: 57,5%

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Frankfurt (Oder)

In Frankfurt (Oder) setzte sich die Linke mit 22,8 Prozent klar vor der CDU (19,9 Prozent) und der AfD (18,8 Prozent) durch. Alle Wahlergebnisse im Überblick:

Linke 22,8% CDU 19,9% SPD 10,3% AfD 18,8% Grüne & BI Stadtentwicklung 12% Bürgerinitiative Stadtumbau 3% FDP 5% Piraten 1% FBI/BVB/Freie Wähler 3,7% Die Partei 3,6%

Wahlbeteiligung: 48,6%

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++ Wahlergebnisse in den Landkreisen ++

Barnim

Der Landkreis Barnim liegt im Nordosten Brandenburgs. Hier hat sich 2019 knapp die CDU durchgesetzt - 2014 war noch die Linke stärkste Kraft geworden. Alle Wahlergebnisse im Überblick:

Linke 15,6 % CDU 16,5% SPD 13,4% AfD 15% BVB/Freie Wähler 13% Grüne 10,9% Bürgerfraktion BAR 2,8% BfB 1,1% Bündnis Schorfheide 1,7% Die Partei 2,5% EB Zinn 0,3%

Wahlbeteiligung 58,1%

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Dahme-Spreewald

Der Flughafen BER im Norden, der Spreewald im Süden - der Landkreis Dahme-Spreewald im Südosten Brandenburgs ist eine Region mit vielfältigen Ansprüchen. Bei den Wahlen 2014 punktete neben der SPD auch die CDU, während die Linke schwächelte. Die SPD bleibt in Dahme-Spreewald nun auch 2019 stärkste Kraft. Laut vorläufigem Endergebnis kommt sie auf 20,2 Prozent der Stimmen. Großer Gewinner ist allerdings – wie in vielen anderen Orten und Landkreisen auch – die AfD. Sie wird zweitstärkste Kraft.

SPD 20,2% CDU 15,2% Linke 12,5% AfD 17,1% Grüne 11,1% Freie Wählergruppe Bauern 5,2%  UBL 4,6% FDP 5,3% WFKW 1,8% BVB/Freie Wähler 3,5% FWKW 2,4% Lausitzer Allianz 0,2% Parteilos Hand in Hand 0,5% ULW 0,4%

Wahlbeteiligung: 62%

Wir stellen als 56 Mitglieder des neuen Kreistags von Dahme-Spreewald vor.

>> Hier lesen Sie alles zur Kommunalwahl in Dahme-Spreewald.

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Elbe-Elster

Der Landkreis Elbe-Elster im Südwesten Brandenburgs ist der am bäuerlichsten geprägte des Landes. Die Bevölkerungsprognosen sind miserabel, aber der Kreis will sich mit Tourismus ein zweites Standbein schaffen. Politisch ist Elbe-Elster eine CDU-Hochburg - 2014 holten die Christdemokraten hier 35,1 Prozent. 2019 bleiben sie stärkste Partei, büßen allerdings mit 10,1 Prozentpunkten auch am meisten ein.

CDU 25% AfD 17,3% Linke 10,2% SPD 12,4% WG LUN 8,7% BVB/Freie Wähler 4,7% FDP 3,4% BfF 2% Grüne 3,5% HZ 2,1% NPD 0,9% LWG 3% UWG 6,7%

Wahlbeteiligung: 60%

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Havelland

Dünn besiedelter Westen und dicht besiedelter Speckgürtel, das ist das Havelland. Der Landkreis mit Fontanes von Ribbeck und Flugpionier Otto Lilienthal war zuletzt in der Hand der Sozialdemokraten. 2019 verlieren diese 8,9 Prozentpunkte auf ihr Ergebnis von 2014 und kommen nur noch auf den zweiten Platz hinter der CDU.

SPD 18,2% CDU 20,3% Linke 11,9% Grüne 13,7% AfD 14,2% FDP 6% NPD 0,9% Bauern 3,2% BVB/Freie Wähler 5,4% LWN 1,9% EB ALbrecht 0,1% BFF 0,2% REP/BB 9,2% EB Wilimzig 0,5% Die Partei/Piraten/Tierschutz/Soziales Havelland/Bürgerfreundlichkeit/HipHop 3,4%

Wahlbeteiligung: 58,4%

>> Hier lesen Sie alles zur Kommunalwahl im Havelland.

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Märkisch-Oderland

Im Landkreis Märkisch-Oderland gibt es einen Rechtsruck: 2014 lag hier noch die Linke im Kreistag leicht vor SPD und CDU. Nun ist die AfD hier stärkste Kraft mit 17,7 Prozent. Linke, SPD und AfD haben im neuen Kreistag nun jeweils zehn Sitze.

AfD 17,7% Linke 17,6% SPD 16,7% CDU 15,5% Grüne 11,2% FDP 5,4% BVB/Freie Wähler 5,5% Frei Wählergruppe Bauern 4,8%

Wahlbeteiligung 58,9 Prozent

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Oberhavel

Der Landkreis Oberhavel im Norden Brandenburgs ist Industriestandort, Landwirtschafts- und Urlaubsregion in einem - und immer mehr Menschen wollen hier auch leben. Politisch stehen seit der letzten Kreistagswahl SPD und CDU fast gleichauf. Laut vorläufigem Endergebnis baut die CDU ihren Vorsprung nun aus. 18,9 % ist die Stimmenanzahl gegenüber 17,9 % für die SPD bei der Kreistagswahl. Die AfD kommt hier aktuell auf Rang drei. 

SPD 17,9 % 
CDU 18,9 % 
AfD 14,8 % 
Die Linke 12,3 % 
Grüne/B 90 12,8 % 
BVB/Freie Wähler 6,5 % 
FDP 5,2 % 
BfO 2,3 % 
Pro Velten 1,4 % 
LGU 1,6 % 
Piraten 1,5 % 
Die Partei 0,8 % 
NPD 0,9 % 
BB 0,9 % 
Die Unabhängigen 0,5 % 
Tierschutzpartei 1,2 % 
DUB 0,5 % 

In Oranienburg hat die SPD die Wahl für das nächste Stadtparlament gewonnen – allerdings mit großen Stimmenverlusten. 20,3 Prozent der Stimmen bekamen die Sozialdemokraten, das sind 7,7 Punkte weniger als 2014.

Auch die Wahlen zum Hennigsdorfer Stadtparlament haben die Sozialdemokraten gewonnen. Sie landet mit 27,4 Prozent auf Platz eins, hat in der neuen SVV 9 Sitze – 2014 waren es noch 14. Auf Platz 2 folgt die AfD mit 16,23 Prozent, das sind fünf Sitze in der SVV.

Nach der Wahl am 26. Mai 2019

>> Hier lesen Sie alles zur Kommunalwahl in Oberhavel.

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Oberspreewald-Lausitz

Ehemals Braunkohlerevier ist im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus den Tagebauen inzwischen eine gewaltige Seenlandschaft entstanden. Doch obwohl immer mehr Touristen kommen, geht die Einwohnerzahl weiter zurück. Hier ist die AfD nun zweitstärkste Kraft. Die Wahlergebnisse 2019:

SPD 21,5% AfD 19,6% CDU 19,5% Linke 12,8% Freie Wählergruppe Bauern 6,5% NPD 1,5% Grüne 5,8% BVB/Freie Wähler 3,7% FDP 3,6% AGSUS 1,4% SFB 2,1% FWS 1,1% AFS 0,9%

Wahlbeteiligung: 56,4%

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Oder-Spree

Der Landkreis Oder-Spree, der sich vom Südosten Berlins bis an die polnische Grenze erstreckt, war bislang SPD-Hochburg. Das ist auch 2019 so geblieben - aber im Vergleich zu 2014 verlieren die Sozialdemokraten auch hier zehn Prozentpunkte und haben jetzt nur noch zehn Sitze im Kreistag, genauso viele wie die AfD.

SPD 18,7% AfD 18,4% Linke 15,7% CDU 15,5% BVB/Freie Wähler 8,6% Grüne 8,7% FDP 5,5% NPD 1,2% B-J-A 3,9% BVFO 1,4% Piraten 1,4% MV Storkow o,9%

Wahlbeteiligung: 58,3%

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Ostprignitz-Ruppin

Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten Brandenburgs hielt die SPD 2014 noch ihre Spitzenposition vor der CDU im Kreistag – das hat sich nun geändert. Im neuen Kreistag hat die CDU mit neun Sitzen einen mehr also SPD. Die Wahlergebnisse 2019 sehen so aus:

CDU 20,1% SPD 17,9% Linke 16,2% AfD 12,7% Grüne 10% WG KBV 9,5% FDP 3,6% BVB/Freie Wähler 5,6% FWG 1,8% Pro Ruppin 2,7%

Wahlbeteiligung 52,8%

Die 46 Sitze im Kreistag Ostprignitz-Ruppin teilen sich die CDU, SPD, Die Linke, die AfD, Bündnis 90/Die Grünen, der Kreisbauernverband, BVB/Freie Wähler, die FDP, Pro Ruppin und die Freie Wählergemeinschaft: Das sind die Abgeordneten – die Hälfte ist neu.

>> Hier lesen Sie alles zur  Kommunalwahl in Ostprignitz-Ruppin.

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Potsdam-Mittelmark

Die CDU bleibt nach den ersten Hochrechnungen am Sonntagabend die stärkste politische Kraft im Landkreis Potsdam-Mittelmark. Sie landete mit 69 850 Stimmen (20,7 Prozent) knapp vor der SPD mit 64 109 Stimmen (19,1 Prozent). 

Damit kommt die CDU auf zwölf der 56 Sitze im neuen Kreistag Potsdam-Mittelmark. Die SPD kann mit elf Sitzen rechnen. Bei den Kommunalwahlen 2014 war die CDU am Ende mit 28,3 Prozent auf 16 Sitze und die SPD mit 26,7 Prozent auf 15 Sitze gekommen. Drittstärkste Partei dürften die Bündnisgrünen mit 16,2 Prozent (9 Sitze) werden, gefolgt von der AfD mit 11,3 Prozent (7 Sitze).

So sieht das vorläufige Endergebnis in Potsdam-Mittelmark aus: 
CDU 20,7 Prozent
SPD 19,1 Prozent
Linke 11,1 Prozent
Grüne 16,2 Prozent
FBB 4,2 Prozent
AfD 11,3 Prozent
FDP 5,8 Prozent
BVB/Freie Wähler 7,6 Prozent
NPD 0,6 Prozent
Liste BiK-BiT 1,4 Prozent
Interessengemeinschaft Havel 0,7 Prozent
EB Königer 0,2 Prozent
EB Schulz 0,3 Prozent

>> Hier lesen Sie alles zur Kommunalwahl in Potsdam-Mittelmark.

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Prignitz

Um rund ein Viertel ist die Bevölkerung der Prignitz im Nordwesten Brandenburgs seit 1990 geschrumpft. Politisch erwiesen sich die Prignitzer bislang als beständig. Auch 2019 gewinnt hier die SPD vor der CDU - aber denkbar knapp. Im neuen Kreistag haben sie nun gleich viele Sitze, nämlich beide neun.

SPD 19,1% CDU 19% Linke 12,5% Bauernverband 11,2% FDP 6,6 % BVB/Freie Wähler Pro Prignitz 10,5% Grüne 7,4% AfD 13,3% EB Pingel 0,6%

Wahlbeteiligung: 54,8 %

Der neue Prignitzer Kreistag ist noch vielfältiger besetzt als der alte. Hier sehen Sie, wer dort alles eingezogen ist.

>> Hier lesen Sie alles zur Kommunalwahl in der Prignitz.

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Spree-Neiße

Spree-Neiße im Südosten Brandenburgs ist von Kohletagebau geprägt. Der Kohleausstieg bis 2038 ist hier eine Herausforderung auch für die Kommunalpolitik. Zuletzt vertrauten die Einwohner vor allem der CDU. Nun fällt diese hinter die AfD zurück, die mit 13 Sitzen die stärkste Kraft im neuen Kreistag bildet.

AfD 26,5% CDU 20,5% SPD 15% Die Linke 12,3% FDP 4,9% NPD 0,8% Klinger Runde 2,3% BVB/Freie Wähler 3,1% Grüne 4,6% LuU 1,9% GUB-SPN 2,4% Piraten 0,2% UWG-SPN 5,4%

Wahlbeteiligung: 60,8 Prozent

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Teltow-Fläming

Teltow-Fläming ist durch seine Lage am Berliner Speckgürtel der aufblühendste Landkreis Brandenburgs. Politisch gerieten SPD und Linke zuletzt unter Druck, die CDU konnte zulegen. Bei der Wahl zum neuen Kreistag ist die SPD nun mit 18,4 Prozent (zehn Sitzen) stärkste Fraktion geworden. 

Die CDU folgt mit 16,7 Prozent und hat wie AfD (15,7 Prozent) und Linke (15,3 Prozent) künftig neun Sitze. Die Grünen kommen auf 10,3 Prozent (sechs Sitze), BVB/Freie Wähler auf sieben Prozent (vier Sitze). Jeweils zwei Sitze haben künftig Bauernverband (4,2 Prozent), FDP (3,6 Prozent) und Plan B (2,9 Prozent). Jeweils einen Sitz belegen Die Partei (1,7 Prozent), VUB (1,2 Prozent) und Die Rangsdorfer (1,1 Prozent).

Wahlbeteiligung: 58,8 Prozent

Am Montagabend kommt der neue Kreistag von Teltow-Fläming zusammen. In der Bildergalerie stellen wir die Mitglieder vor.

>>Hier lesen Sie alles zur Kommunalwahl in Teltow-Fläming.

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Uckermark

In der Uckermark, der Heimat von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), haben die Christdemokraten bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen auf sich vereint. Die CDU erreichte 21,7 Prozent vor der SPD mit 21,2 Prozent. Die AfD kam auf 15,4 Prozent, die Linke auf 13,2 Prozent. In Templin in der Uckermark verlebte Merkel ihre Kindheit. Hier hat sie auch heute noch ein Wochenendhaus, in das sie sich zurückzieht. Alle Wahlergebnisse 2019:

CDU 21,7% SPD 21,2% AfD 15,4% Linke 13,2% BLR 5,6% FDP 6,2% Grüne 7,7% NPD 1,2% BVB/Freie Wähler 7,2% WBv 0,8%

Wahlbeteiligung: 54,2%

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