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Brandenburg Der 8. Mai als Feiertag: Ein wichtiges Signal in diesen Zeiten
Brandenburg Der 8. Mai als Feiertag: Ein wichtiges Signal in diesen Zeiten
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17:29 06.01.2020
27.01.2019, Brandenburg, Oranienburg: Ein Vertreter der Botschaft Israels richtet an der Station Z des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen eine Kranzschleife. Mit einer Gedenkfeier und einer Kranzniederlegung wurde an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Foto: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa - Honorarfrei nur für Bezieher des Dienstes ZB-Funkregio Ost +++ ZB-FUNKREGIO OST +++ Quelle: ZB
Potsdam

Berlin macht es vor. Der 8. Mai wird dort in diesem Jahr einmalig als gesetzlicher Feiertag begangen – 75 Jahre nach Ende des Hitler-Regimes. Auch in anderen Bundesländern wird darüber diskutiert, ob dieses denkwürdige Jubiläum nicht durch den Rang eines Feiertags eine besondere Ehrung erfahren sollte. Jetzt auch in Brandenburg.

Die Linke greift damit eine Forderung Axel Drecolls auf. Der Leiter der Brandenburgischen Gedenkstätten hatte sich schon vor ein paar Tagen entsprechend geäußert. Es ist ein diskussionswürdiger Vorschlag, der nicht jedem gefallen muss. Mit Feiertagen ist es natürlich so eine Sache. Zwischen Anlass und Zweck auf der einen und gelebter Praxis gibt es einen Unterschied. Die große Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung würde sich wohl einfach auf einen zusätzlichen freien Tag im Frühjahr freuen. Denn ein offizieller Gedenktag ist der 8. Mai in Brandenburg seit einigen Jahren schließlich schon.

Aber in Zeiten, in denen verstärkt versucht wird, die Verbrechen des Nationalsozialismus als eine geschichtliche Episode unter vielen,als historischen „Vogelschiss“ zu relativieren, wäre es ein überaus wichtiges Signal, an das Ende des Zweiten Weltkrieges und das Ende des Völkermordes in einer besonderen Form zu erinnern.

Von Torsten Gellner

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