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Brandenburg Ein Grüner gibt sich die Dröhnung
Brandenburg Ein Grüner gibt sich die Dröhnung
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12:38 24.10.2015
Vor allem Südbahn-Anwohner sind vom Lärm betroffen.  Quelle: dpa-Zentralbild
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Potsdam

 Der Landtagsabgeordnete Benjamin Raschke (Grüne) gab sich die Dröhnung: In der Nacht vom 22. auf den 23. Oktober quartierte sich Raschke in einem Privatgebäude in Schulzendorf (Dahme-Spreewald) ein, das derzeit stark von den Starts und Landungen auf der BER-Südpiste betroffen ist. Über Twitter hat Raschke in Kurzmitteilungen seine Eindrücke vom nächtlichen Fluglärm dokumentieren. Dafür leget er den Hashtag #1NachtAmBER an.

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Politiker fordert Nachtflugverbot

Raschke kündigte an, per Lärmmessgerät die Schallpegel dokumentieren zu wollen. Außerdem will er mit einem „Flight-Tracker“ überprüfen, ob sich die Jets tatsächlich an die vorgegebenen Flugrouten halten. „Lärm macht krank“, sagte Raschke am Freitag. Seine Fraktion setze sich deswegen für „bestmöglichen Schallschutz“ ein und fordere weiterhin ein konsequentes Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr sowie eine Begrenzung auf zwei Start- und Landebahnen und 360.000 Flugbewegungen im Jahr.

           

           

         

Die Forderung nach dieser Begrenzung der Flugzahlen und nach einem Verbot einer dritten Piste am BER wird derzeit von einem Volksbegehren vertreten. 9717 Brandenburger haben das seit Mitte August laufende Volksbegehren bislang unterschrieben, teilte der Landeswahlleiter am Freitag mit. Bis zum 18. Februar 2016 kann man sich noch für das Volksbegehren eintragen.

Von Torsten Gellner

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