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Brandenburg Erste Beschädigungen an Schweinepest-Schutzzäunen
Brandenburg Erste Beschädigungen an Schweinepest-Schutzzäunen
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12:36 15.01.2020
Ein Schutzzaun gegen die Afrikanische Schweinepest nahe dem Grenzfluss Neiße: Erst Zäune weisen nun Beschädigungen auf. Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Frankfurt/Oder

Nach dem Aufstellen von Schutzzäunen gegen die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) entlang der Grenze zu Polen hat Frankfurt (Oder) erste Schäden an den Barrieren registriert. Es handele sich um Einzelfälle, sagte eine Sprecherin der Stadt am Mittwoch. Die Schäden an Zäunen seien sofort wieder behoben worden. Die Weidezaunanlagen im Gebiet von Frankfurt (Oder) würden täglich kontrolliert.

„Finger weg von diesem Zaun“

Der mobile elektrische Wildschutzzaun zur Abwehr von Wildschweinen aus Polen steht mittlerweile auf einem 120 Kilometer langen Abschnitt in den Kreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und in Frankfurt (Oder). Er reicht bis zur sächsischen Grenze. Nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums sind die Kreise und kreisfreien Städte dafür verantwortlich, dass die Zäune nicht beschädigt werden. Bis auf 21 Kilometer ist die ASP mittlerweile an die brandenburgisch-polnische Grenze vorgerückt.

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Das Brandenburger Verbraucherschutzministerium warnte eindringlich vor Zerstörung oder Diebstahl der Schutzanlagen. „Finger weg von diesem Zaun, der hat eine wichtige Funktion. Unsere Zielsetzung ist, die Einschleppung durch infizierte Tiere zu verhindern“, sagte der stellvertretende Sprecher des Verbraucherschutzministeriums, Gabriel Hesse. Vandalismus und Diebstahl an den Schutzzäunen würden strafrechtlich geahndet.

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Von RND/dpa

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