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Brandenburg Automatenknacker vor Gericht
Brandenburg Automatenknacker vor Gericht
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07:55 10.02.2015
Am Bahnhof Struveshof in Ludwigsfelde wurde die Fahrkartenautomaten dreimal gesprengt. Quelle: Jutta Abromeit
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Potsdam/ Neuruppin

Nach Anschlägen auf Fahrkartenautomaten und Windkraftanlagen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern stehen die mutmaßlichen drei Täter von Dienstagvormittag an vor dem Landgericht Neuruppin. Geprüft wird, ob insgesamt 30 Fälle auf das Konto des Trios gehen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den drei 24-Jährigen unter anderem Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und Diebstahl im besonders schweren Fall vor. Sie sollen sich im Sommer 2012 zu einer Bande zusammengeschlossen haben, um insbesondere in der Prignitz Buntmetall von Windrädern zu stehlen.

Im Frühjahr 2013 sprengten sie dann laut Anklage binnen weniger Wochen 15 Fahrkartenautomaten. Für den Prozess sind zunächst insgesamt drei Verhandlungstage geplant.

Bahn will Fahrkartenautomaten besser schützen
Die Deutsche Bahn will Automatenknackern das Handwerk legen. Dazu stellen das Verkehrsunternehmen und die Bundespolizei am Dienstagmittag in Berlin neue technische Sicherungssysteme vor, mit denen die Fahrkartenautomaten geschützt werden sollen. Hintergrund ist der Millionenschaden, der der Bahn in den vergangenen Jahren durch aufgesprengte oder aufgebrochene Automaten entstanden ist.

Der Ersatz eines zerstörten Automaten kostet die Bahn bis zu 30.000 Euro. Die Beute von Aufbrechern ist nach Angaben der Bahn vergleichsweise gering: In den Geräten seien meistens 100 bis 1000 Euro.

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