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Brandenburg Deutscher Wetterdienst: Brandenburg hatte den zweitwärmsten Sommer
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Deutscher Wetterdienst: Brandenburg hatte den zweitwärmsten Sommer

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16:33 30.08.2021
Sonnig wie hier am Ufer des im Naturpark Nuthe-Nieplitz gelegenen Blankensees war es vielerorts im Sommer 2021 in Brandenburg.
Sonnig wie hier am Ufer des im Naturpark Nuthe-Nieplitz gelegenen Blankensees war es vielerorts im Sommer 2021 in Brandenburg. Quelle: Soeren Stache/dpa
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Offenbach/Potsdam

Brandenburg ist in diesem Sommer das zweitwärmste Bundesland gewesen. In den Monaten Juni, Juli und August lag die Durchschnittstemperatur in dem Bundesland bei 19,2 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen mitteilte.

In Deutschland erreichten die Temperaturen demnach im Schnitt 17,9 Grad. Mit 19,9 Grad Durchschnittstemperatur war es in Berlin am wärmsten. Die Temperaturen lagen in Brandenburg zudem 1,9 Grad über dem Wert der Referenzperiode von 1961 bis 1990 in dem Bundesland.

665 Sonnenstunden in Brandenburg

Die höchste Temperatur wurde laut DWD in Brandenburg innerhalb der bislang einzigen Hitzewelle in diesem Jahr gemessen. Am 19. Juni kletterte das Thermometer in Baruth/Mark (Landkreis Teltow-Fläming) auf 36,6 Grad, hieß es. Die Sonne zeigte sich in Brandenburg 665 Stunden. In Mecklenburg Vorpommern waren es 695 Stunden bundesweit die meisten. In Deutschland lag die durchschnittliche Sonnenscheindauer bei 614 Stunden.

Bei den Niederschlägen liegt Brandenburg laut DWD unter dem Bundesdurchschnitt: 250 Liter pro Quadratmeter fielen im Mittel. Deutschlandweit regnete es durchschnittlich rund 310 Liter pro Quadratmeter - mit 30 Prozent fast ein Drittel mehr als im Schnitt der Referenzperiode von 1961 bis 1990. Der Referenzwert in Brandenburg liegt bei 177 Liter pro Quadratmeter. Bundesweit der meiste Niederschlag wurde in Bayern mit 415 Litern pro Quadratmeter verzeichnet.

Regen-Sintflut in der Uckermark

Laut DWD sorgten sintflutartige Regenfälle in der Uckermark Ende Juni für großräumige Überflutungen. Am 30. Juni wurde dabei in Ludwigsburg (Landkreis Uckermark) mit 198,7 Liter pro Quadratmeter die deutschlandweit höchste Tagessumme gemessen.

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Der diesjährige Sommer war laut DWD der regenreichste in Deutschland seit zehn Jahren. Großen Anteil daran hatten demnach die extremen Regenfälle von Tief „Bernd“ Mitte Juli in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die die verheerende Fluten mit mehr als 180 Toten auslösten. Die Monate Juni, Juli und August 2021 waren zudem unter dem Strich zu warm und durchschnittlich sonnig.

Von MAZonline