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Brandenburg Corona: Die wichtigsten Infos für Brandenburg im Überblick
Brandenburg

Die wichtigsten Infos zu Corona in Brandenburg am 04.07.2020

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15:57 04.07.2020
29.06.2020, Brandenburg, Brieselang: Zwei Stand Up Paddlerinnen sind auf dem Nymphensee unweit von Brieselang unterwegs. Seit dem 15. Juni fallen die Kontaktbeschränkungen in Brandenburg zur Eindämmung des Coronavirus weg. Quelle: Paul Zinken/dpa-Zentralbild/ZB
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Potsdam

Immer mehr Lockerungen der Regeln zur Bekämpfung des Coronavirus werden umgesetzt. Die wichtigsten Informationen für die Region Brandenburg finden Sie hier kostenlos im Überblick:

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Wie viele Menschen sind in Brandenburg infiziert und wo?

Ich interessiere mich nur für eine bestimmte Region. Wo finde ich Infos dazu?

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Welche Corona-Regeln gelten in Brandenburg?

Am 12. Juni hat Brandenburgs Landesregierung die sogenannte Umgangsverordnung beschlossen. Diese trat am 15. Juni in Kraft und löste die die am 8. Mai beschlossene „Eindämmunsverordnung“ im Kampf gegen Corona ab. Damit wurden viele Beschränkungen weiter gelockert. „Wir bereiten uns darauf vor, mit dem Virus auch mittel- und langfristig umzugehen“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD).

>>> Das steht in der neuen Corona-„Umgangsverordnung

Wen darf ich treffen?

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass die Kontaktbeschränkungen entfallen. Damit dürfen Brandenburger in der Öffentlichkeit wieder in größeren Gruppen unterwegs sein und auch private Feiern können wieder ohne gewichtigem Grund stattfinden. Zuvor galt für größere Zusammenkünfte eine maximale Personenanzahl von 50 und in der Öffentlichkeit durften nur Gruppen bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten unterwegs sein. Die Abstandsregeln müssen allerdings weiter eingehalten werden.

Muss ich eine Maske tragen?

Auch die Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr bleibt nach der „Umgangsverordnung“.

Seit dem 27. April gilt in Brandenburg für alle Personen ab sechs Jahren eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Wortwörtlich hieß es in der Verordnung: „Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.“ Menschen mit Behinderungen und diejenigen Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

Seit dem 9. Mai gilt auch in den Terminals der Berliner Flughäfen eine Maskenpflicht. Als Mund-Nase-Bedeckung gelten sowohl medizinische als auch selbstgenähte Masken sowie Tücher und Schals.

>>> Corona: Das müssen Sie über die Maskenpflicht in Brandenburg wissen

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Welche Veranstaltungen dürfen stattfinden?

Bis Ende August gilt nach der „Umgangsverordnung“ bei Großveranstaltungen eine Obergrenze von 1.000 Teilnehmenden. Danach soll auch diese Obergrenze entfallen. Bei allen anderen Versammlungen und Veranstaltungen gibt es keine Obergrenzen mehr. Dazu zählen zum BeispielDemonstrationen, Ausstellungen, Messen, Konzerte, Sportversammlungen, Hochzeiten, Lehrveranstaltungen und Gottesdienste. Zuvor waren Demonstrationen und Gottesdienste im Freien nur mit bis zu 150 Teilnehmern erlaubt, in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen.

Veranstalter müssen jedoch weiterhin sicherstellen, dass die Hygienestandards und Abstandsregeln beachtet und eingehalten werden. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen zählt zum Beispiel auch das regelmäßige Lüften und das Erfassen von Personendaten durch Anwesenheitslisten dazu. Damit sollen Infektionsketten notfalls nachverfolgt werden können.

Was ist geöffnet, was nicht?

Theater, Kinos und Konzerthäuser in Brandenburg können seit dem 6. Juni wieder öffnen. Auch Museen, Galerien und öffentliche Bibliotheken dürfen seit längerem wieder Besucher empfangen. Auch hier müssen weiterhin die Auflagen zu Hygienestandards und der Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern eingehalten werden. Der Zutritt muss zudem gesteuert und die Bildung von Warteschlangen vermieden werden.

Seit Montag, dem 15. Juni, dürfen auch Kneipen wieder ihre Türen öffnen. Zuvor durften das nur Gaststätten, die zubereitete Speisen anbieten, wie Restaurants und Cafés – allerdings unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie einer Sperrstunde von 22 Uhr. Diese Sperrstunde fiel am 15. Juni weg.

Seit dem 28. Mai ist auch die Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen beim Fahrunterricht, bei der Nachhilfe oder beim Musikunterricht aufgehoben. Auch Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe dürfen öffnen.

Seit dem 9. Mai dürfen alle Geschäfte und Läden ohne die vorherige Beschränkung von bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen. Seit dem 4. Mai dürfen auch Friseurbetriebe wieder Kunden empfangen. Am 11. Mai folgten Fußpflege- und Kosmetikshops. Bie derartigen Dienstleistungen, bei denen physischer Kundenkontakt stattfindet, gilt zudem die Maskenpflicht.

Spielplätze sind in Brandenburg bereits seit dem 9. Mai wieder geöffnet. Die Zoos, Wildgehege und Tierparks können seit dem 22. April ebenfalls unter Beachtung der Hygieneregeln wieder öffnen.

Werkstätten und Tagesstätten für Menschen mit Behinderungen dürfen seit dem 1. Juli wieder ihren regulären Betrieb unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln aufnehmen. Zuvor waren sie noch auf ihren Notbetrieb beschränkt.

Welche Sport- und Freizeitaktivitäten sind erlaubt?

Sport im Freien sowie in geschlossenen Räumen ist möglich – allerdings nur unter Einhaltung der Hygieneregeln. Das betrifft auch das Training in Sportvereinen. In geschlossenen Räumen gilt weiterhin ein Abstandsgebot -allerdings nicht beim gemeinsamen Training von Ehe- oder Lebenspartnern sowie Angehörigen des selben Haushalts, Kindern oder Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht.

Unter Beachtung des Infektionsschutzes dürfen Kinder in Brandenburg auch wieder Vereinssport wie Fußball, Volleyball oder Rudern ausüben, bei denen der Mindestabstand von 1,5 Metern unterschritten wird, teilte das Bildungsministerium in Potsdam am 20. Juni mit.

Mit der Änderung der Verordnung am 27. Juni entfiel das Abstandsgebot von 1,5 Metern auch für Erwachsene, die Mannschafts- oder andere Kontaktsportarten wie Fußball, Rudern oder Volleyball unter freiem Himmel betreiben.

Bereits seit dem 28. Mai dürfen Fitnessstudios und Freibäder wieder öffnen. Hallenbäder, Thermen und das Tropical Island folgten am 13. Juni.

>>> Schwimmbäder und Thermen öffnen wieder - Tropical Island zieht nach

>>> Warum die Schwimmhallen in Schönefeld und Wildau noch nicht öffnen

Seit dem 15. Mai sind auch Marinas wieder geöffnet und der Bootsverleih sowie Flugsport wieder erlaubt.

An Deck von Passagierschiffen oder bei Stadtrundfahrten auf dem offenen Oberdeck gibt es mit der Änderung der Corona-Verordnung am 27. Juni außerdem keine Pflicht mehr für einen Mund-Nasen-Schutz. Im geschlossenen Bereich von Fahrzeugen oder Schiffen müssen weiterhin Schutzmasken getragen werden. Der Verzehr von Speisen oder Getränken am Platz in gastronomischen Bereichen der Fahrgastschifffahrt ist erlaubt und damit auch das vorübergehende Ablegen der Mund-Nasen-Bedeckung.

Ist Tourismus wieder möglich?

Der Tourismus in Brandenburg kann seit dem 25. Mai wieder stattfinden. Hotels dürfen wieder öffnen und Ferienwohnungen vermietet werden. Voraussetzung ist, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Dazu gehört auch die Erfassung von Personendaten, damit Kontakte im Fall einer Infektion nachvollzogen werden können. Bereits seit dem 15. Mai ist das Dauercamping und Wohnmobil-Camping wieder erlaubt. Es muss aber beispielsweise ein autarkes Sanitärsystem vorhanden sein.

Auch interessant: Urlaub an Ost- und Nordsee trotz Corona: Das gilt ab Mai

Wer darf wen im Krankenhaus besuchen?

Patienten, die in Krankenhäusern oder Pflegeheimen liegen, können mit Inkrafttreten der „Umgangsverordnung“ am 15. Juni von zwei Personen pro Tag besucht werden. Bislang war nur eine Person erlaubt. Diese Beschränkung entfällt nach einem Monat, am 15. Juli. Abstands- und Hygiene-Maßnahmen müssen auch bei den Besuchen eingehalten werden. Dazu zählen unter anderem ein gesteuerter Zutritt und die Vermeidung von unnötigen Kontakten.

Nur Personen mit Atemwegserkrankungen dürfen nicht besucht werden und wenn in einer Einrichtung, wie in einem Pflegeheim, ein aktives Infektionsgeschehen vorliegt, gilt ein Besuchsverbot –allerdings nicht in Krankenhäusern.

Wie läuft der Kita- und Schulbetrieb?

Brandenburgs Kitas können mit dem 15. Juni wieder den Regelbetrieb aufnehmen. In Kitas entfällt dann auch die Abstandsregel. Hierfür wurde der „Rahmenhygieneplan Kitas“ des Gesundheitsministeriums angepasst. Seit 25. Mai galt in Brandenburger Kitas ein eingeschränkter Regelbetrieb. Die Kinder werden seitdem zumindest an einem Tag in der Woche wieder mehrere Stunden lang betreut, davor gab es nur eine Notbetreuung.

>>> Kitas in Brandenburg öffnen am 15. Juni, Schulen nach den Sommerferien

Bis einschließlich 24. Juni darf Präsenzunterricht in öffentlichen und freien Schulen in Brandenburg stattfinden, sofern die nötigen Schutz-Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus getroffen wurden. Dazu zählen unter anderem das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern und maximal 15 Schülern pro Lerngruppe.

>>> Corona-Lockerungen: So unterschiedlich setzen Potsdams Schulen den neuen Unterricht um

Weiters sollen die nötigen Voraussetzungen getroffen werden, sodass Schulen nach den Sommerferien zum Regelbetrieb zurückkehren können. Ein täglicher Präsenzunterricht ist angestrebt. Ist ein Regelbetrieb nach den Sommerferien wieder möglich, soll auch in Schulen die Abstandsregel entfallen. Nur zwischen Schulpersonal muss der Mindestabstand von 1,5 Metern dann noch eingehalten werden.

Die Öffnung von Kitas und der Schulen soll mit einer Teststrategie begleitet werden. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) legte einen Plan vor. Demnach sollen rund 14 Millionen Euro aus dem Rettungsschirm Brandenburgs dafür genutzt werden, um Stichproben und freiwillige Tests unter anderem für Lehrer zu finanzieren.

>>> Neue Strategie: So will Brandenburg in Kitas und Schulen auf Corona testen

Der Unterricht in Brandenburger Schulen war für Wochen unterbrochen. Quelle: dpa

Wie steht es um die Einreise nach Brandenburg?

Hotels, Campingplätze und andere Unterkünfte dürfen neue Anreisende aus Risikogebieten nicht aufnehmen. Das teilte die Staatskanzlei am 26. Juni mit. Die Unterbringung von Menschen aus Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist damit verboten.

Eine Ausnahme gilt für Personen, die ein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen können. Es darf höchsten 48 Stunden vor der Anreise ausgestellt worden sein. Verstöße könnten mit einem Bußgeld geahndet werden.

>>> Brandenburg erlässt Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Hochburgen

Läuft der Regionalverkehr planmäßig?

Was ist die Corona-Warn-App?

Seit dem 16. Juni kann die Corona-Warn-App der Bundesregierung über den App-Store oder Google-Play-Store auf Smartphones heruntergeladen werden. Sie soll helfen, mögliche Kontakte mit infizierten Personen schnell festzustellen, um Infektionsketten schnell zu unterbrechen. Personen, die sich in der Nähe einer infizierten Person aufgehalten haben, werden über die App darüber informiert.

Im normalen Alltag läuft das Programm im Hintergrund. Über Bluetooth erkennt es andere Handys mit der App, dann werden gegenseitig zufällige, verschlüsselte Codes gespeichert. Diese erlauben, so die Regierung, keine Rückschlüsse auf den Nutzer oder den Standort. Nähere Informationen zur App finden Sie auf der Website der Bundesregierung.

>>> Corona-Warn-App: Das halten die Potsdamer von der App des Bundes

>>> Erfahrungsbericht: So lebt es sich mit der Corona-Warn-App auf dem Handy

Ich befürchte, infiziert zu sein. Wo kann ich mich informieren?

Der wichtigste Rat für alle, die Sorgen haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, lautet: Bewahren Sie die Ruhe und rufen Sie von zu Haus aus ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen.

Sollten Sie ihren Hausarzt nicht erreichen, wählen Sie die 116117 vom Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Bei medizinischen Fragen wird Ihnen hier rund um die Uhr geholfen. Nur bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie die 112.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 / 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Die Brandenburger Landesregierung hat ein neues Informationsangebot rund um das Coronavirus freigeschaltet. Über die zentrale Internetseite   corona.brandenburg.de werde über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, teilte die Staatskanzlei mit. Außerdem hat das Land eine zentrale Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 03381/866-5050 erreichbar, und zwar montags, mittwochs und freitags zwischen 9 und 17 Uhr. Gleichzeitig könnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen auch über die neue E-Mail-Adresse buergeranfragen-corona@brandenburg.de übermitteln.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 / 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax unter 030 / 340 60 66 07 oder E-Mail an info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg 

Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 0331 / 8683777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr. Es bietet allgemeine Informationen und beantwortet besonders Fragen unter anderem zum Arbeitsschutz oder Entschädigungszahlungen.

Auch einige Landkreise haben eigene Hotlines geschaltet. Das Bürgertelefon für Märkisch-Oderland ist unter der Telefonnummer 03346 / 8506790 zu erreichen (8 bis 16 Uhr). Für Dahme-Spreewald lautet die Nummer 03375 / 262146 (8 bis 18 Uhr). Und im Landkreis Oberhavel gibt es ein Infotelefon, das unter der Telefonnumer 03301 / 6013900 (Mo-Fr 8 bis 15 Uhr, Sa-So 10 bis 14 Uhr) zu erreichen ist. Weitere Nummern finden Sie auf den Internetseiten der Kommunen.

Wo kann ich mich testen lassen?

Wer zur Risikogruppe gehört, in einem Risikogebiet war oder mit jemandem aus diesem in engerem Kontakt stand und unter Husten, Fieber oder Atemnot leidet, sollte vorsichtshalber den Kontakt zu anderen vermeiden und sich testen lassen. Es gibt auch einen Fragebogen der Berliner Charité, der Aufschluss darüber gibt, ob man sich testen lassen sollte. Allerdings muss zuvor der Hausarzt bestätigt haben, dass ein begründeter Verdacht besteht.

Dies ist etwa der Fall, wenn der Patient Symptome wie Fieber und Husten hat und im Kontakt mit jemandem war, der sich nachweislich mit dem Virus infiziert hat oder der sich in den vergangenen zwei Wochen in Italien, Frankreich, Österreich, Spanien, den USA oder China aufgehalten hat. Die Liste der internationalen Risikogebiete wird täglich vom Robert-Koch-Institut aktualisiert.

Für die Tests gibt es an immer mehr Brandenburger Orten eigens eingerichtete Anlaufstellen. Hier finden Sie alle Testzentren noch einmal im Überblick. Wichtig: Getestet wird nur, wer vom Hausarzt in eines der Zentren überwiesen wird.

Wo finde ich weitere Informationen?

Das Brandenburger Gesundheitsministerium informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zu SARS-CoV-2. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier: https://msgiv.brandenburg.de/

Von MAZonline

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