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Brandenburg Corona: Die wichtigsten Infos für Brandenburg im Überblick
Brandenburg Corona: Die wichtigsten Infos für Brandenburg im Überblick
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12:54 06.04.2020
Eine Mitarbeiterin hält im Labor einen Abstrich eines molekularbiologischen Tests auf das SARS-CoV-2-Virus in der Hand. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Potsdam

Die Ausbreitung des Coronavirus legt das Leben in vielen Bereichen lahm. Brandenburg reagiert mit verschiedenen Maßnahmen, unter anderem wird ein Milliarden-Hilfspaket für betroffene Firmen geschnürt. Die wichtigsten Informationen für die Region Brandenburg finden Sie hier kostenlos im Überblick:

Auch interessant: Liveblog zum Coronavirus: Alle Entwicklungen in Brandenburg

Wie viele Menschen sind in Brandenburg infiziert und wo?

Ich interessiere mich nur eine bestimmte Region. Wo finde ich Infos dazu?

Die wichtigsten Infos zu Corona in Potsdam lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Brandenburg an der Havel lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Oberhavel lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Ostprignitz-Ruppin lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Teltow-Fläming lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Dahme-Spreewald lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Potsdam-Mittelmark lesen sie hier.

Gilt in Brandenburg eine Ausgangssperre?

Brandenburg verlängert die am 23. März beschlossene „Eindämmunsverordnung“ im Kampf gegen das Coronavirus um zwei Wochen bis zum 19. April, also bis zum Ende der Osterferien. Das sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) im Anschluss an eine Kabinettssitzung am Dienstag. Das Betreten öffentlicher Orte ist bis dahin untersagt (Wege, Straßen, Plätze, Verkehrseinrichtungen, Grünanlagen und Parks).

Ausgenommen von dem Betretungsverbot ist der Weg zum Einkaufen, zur Arbeit, zum Arzt oder Tierarzt, zur Physio- oder Psychotherapie, zur Blutspende, zum Besuch von Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen sowie zur Wahrnehmung des Sorgerechts im jeweiligen privaten Bereich und zur Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen. Außerdem darf man die Wohnung verlassen, um Sterbende zu begleiten oder um Beerdigungen im engsten Familienkreis beizuwohnen.

 

Spaziergänge und Sport (Joggen, Laufen), auch das Ausführen oder Versorgen von Tieren bleibt erlaubt. Ausnahmen gibt es auch für dringende Behördengänge oder Termine bei Notaren, Gerichten oder Rechtsanwälten. Man darf jedoch nur allein oder in Begleitung der eigenen Familie bzw. Haushaltsangehörigen auf die Straße oder in Begleitung einer nicht im Haushalt lebenden Person. Dabei ist ein Abstand von 1,5 Metern einzuhalten.

>>> Alle Infos dazu, was am Osterwochenende gestattet ist, finden Sie hier

In Brandenburg wird nun auch verschärft gegen Personen vorgegangen, die die Beschränkungen der Auflagen nicht erfüllen. Dazu hat das Kabinett einen Bußgeld-Katalog beschlossen. Wer das Abstandsgebot nicht einhält, muss demnach etwa 50 bis 500 Euro zahlen. Wer ein Geschäft ohne Ausnahmeregelung öffnet oder wer gastronomische Einrichtungen betreibt, muss mit einem Bußgeld zwischen 1000 bis 10.000 Euro rechnen. Und es geht noch teurer: In besonderen Wiederholungsfällen werden sogar bis zu 25.000 Euro fällig.

Was bedeutet „Kontaktverbot“?

Welche Läden sind noch geöffnet?

Der Einkauf für den täglichen Bedarf bleibt gewährleistet. Ausgenommen vom Schließungsgebot sind deshalb der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau- und Gartenmärkte, Tierbedarfshandel und der Großhandel.

Dies gilt auch für Dienstleister im medizinischen- und Gesundheitsbereich und sonstige helfende Berufe, insbesondere Arztpraxen und Krankenhäuser. Soweit entsprechende Waren und Dienstleistungen angeboten werden, darf dies auch durch Kaufhäuser, Outlet-Center und in Einkaufszentren erfolgen. Sie dürfen auch Sonntags von 12 bis 18 Uhr öffnen. Dabei gelten verschärfte Hygieneregeln. In Wartebereichen dürfen sich nicht mehr als zehn Personen gleichzeitig aufhalten. Zwischen Personen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Restaurants müssen schließen, dürfen aber noch Essen ausliefern oder ausgeben (z.B. Drive-in) Verkaufsstellen müssen schließen, das gilt jetzt auch für körpernahe Dienstleistungen (Frisör, Massage, Tattoostudio, Kosmetikstudio), bei denen die 1,5 Meter nicht eingehalten werden können. Handwerker sind von diesen Einschränkungen nicht betroffen, teilte die Staatskanzlei mit. Hotels oder Campingplätze dürfen Gäste nicht mehr zu touristischen Zwecken beherbergen. Ausnahmen gibt es für Dauercamper.

Welche Besuche sind in Krankenhäusern erlaubt?

Von dem bereits geltenden Besuchsverbot in Krankenhäusern sind Hospize ausgenommen. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahestehenden Person besucht werden.

Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Die Landeshauptstadt Potsdam weicht von dieser Erlaubnis ab. Hier sollen werdende Väter keinen Zutritt mehr zum Kreißsaal erhalten. Das haben beide Kliniken noch einmal bekräftigt. Inzwischen gibt es eine Petition, mit der werdende Eltern und andere Menschen ein Umdenken erwirken wollen.

Dürfen Berliner und Touristen noch nach Brandenburg?

Die Brandenburger Landesregierung hat alle Berliner dazu aufgerufen, auf Ausflüge ins Nachbarland zu verzichten. "Sozialkontakte vermeiden. Das ist der entscheidende Weg, um die Pandemie einzudämmen", erklärte Regierungssprecher Florian Engels. "Darum bitten wir auch und gerade die Berlinerinnen und Berliner."

Die Brandenburger Landesregierung betonte, es gebe im Land keine Ausgangssperre. "Dennoch sollten nicht notwendige Wege und Fahrten, zum Beispiel Wochenendausflüge, unterbleiben." Eigene Ferienhäuser oder Ferienwohnungen dürften genutzt werden, erklärte die Staatskanzlei. Touristische Übernachtungen im Hotel oder Campingplatz sind in Brandenburg verboten, aber Betten oder Plätze dürfen an Berufstätige - etwa Pendler aus Polen - vermietet werden.

Angeln und Jagen sind beruflich oder privat weiter grundsätzlich möglich – die Jagd vor allem zur Vorsorge gegen die Afrikanische Schweinepest. Dabei müsse aber 1,5 Meter Abstand gelten – und Kontakt nur zu einer einzigen Person außerhalb des Hausstands.

Der Landkreis Ostprignitz-Ruppin machte mit Wirkung vom 26. März seine Grenzen komplett dicht. Nur Menschen mit Erstwohnsitz dürfen bleiben, Menschen mit Zweitwohnsitz nur unter strengen Voraussetzungen. Urlauber und Wochenendausflügler müssen draußen bleiben. Dagegen haben zwei Berliner mit Zweitwohnsitz im Landkreis geklagt. Das Verwaltungsgericht Potsdam gab ihnen Recht. Gleichwohl bleibt die Allgemeinverfügung in Ostprignitz-Ruppin vorerst weiter in Kraft. Der Kreis akzeptiert das Urteil des Gerichts nicht.

Was bedeutet die Corona-Krise für die Schüler des Abiturjahrgangs 2020?

Brandenburg und Berlin haben die Terminmöglichkeiten für die Abiturprüfungen in Berlin und Brandenburg der besonderen Situation angepasst. Neben den Hauptterminen könnten auch gleich die Nachschreibtermine für die Abiturprüfung genutzt werden. Die Entscheidung treffen die jeweiligen Schulleitungen. Das Ministerium stellt klar: Die Prüfungen können auch in geschlossenen Schulen stattfinden, sollten die Schulschließungen länger andauern. Folgende Termine stehen zur Auswahl, wie aus einem Bericht des Ministeriums an den Bildungsausschuss hervorgeht:

Geografie, Geschichte, Politische Bildung: Haupttermin (HT): 20.04.2020. Erster zentraler Nachschreibetermin (NT1): 18.05.2020. Zweiter Nachschreibetermin (NT2): 29.05.2020

Biologie, Chemie, Physik:HT: 22.04.2020. NT1: 20.05.2020. NT2: 03.06.2020

Englisch: HT: 24.04.2020. NT1: 15.05.2020. NT2: 05.06.2020

Französisch:HT: 28.04.2020. NT1: 27.05.2020. NT2: 09.06.2020

Deutsch: HT: 30.04.2020. NT1: 13.05.2020. NT2: 02.06.2020

Mathematik: HT: 05.05.2020. NT1: 25.05.2020 . NT2: 08.06.2020

Am zweiten Nachschreibetermin können Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zum Haupt- und ersten Nachschreibetermin erkrankt waren oder aus mit dem Corona-Virus verbundenen Gründen (z. B. Quarantäne) an den ersten beiden Prüfungsterminen nicht teilnehmen konnten.

Seit dem 18. März wird in Brandenburger Schulen nicht mehr unterrichtet. Quelle: dpa

Bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 findet an allen Schulen in Brandenburgs kein Unterricht statt. Ebenfalls sind alle Kitas geschlossen. Der Schulbetrieb geht virtuell weiter. Die Lehrer bleiben ebenso im Dienst wie die Schulsozialarbeiter. Für die Schüler sind sie per Telefon, E-Mail oder über Messenger-Dienste erreichbar. Über digitale Schulplattformen und andere Informationskanäle seien Fernunterricht und Hausaufgaben möglich. Am Marie-Curie-Gymnasium in Hohen Neuendorf (Oberhavel) etwa wird per Livestream unterrichtet.

Wer hat Anrecht auf eine Notbetreuung?

Grundvoraussetzung für eine Notbetreuung ist, dass beide Sorgeberechtigte, im Falle von Alleinerziehenden der Inhaber des Sorgerechts, in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und eine private Betreuung nicht organisieren können. Eine Ausnahme gibt es für Angestellte im Gesundheits- und Pflegebereich. Dort reicht es schon, wenn ein Elternteil in der Branche arbeitet. Die Notbetreuung ist für Kinder von Beschäftigten aus folgenden Bereichen vorgesehen:

Gesundheit: Medizin, Pflege, Pharma, Erziehungshilfe

Sicherheit: Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz

Leistungen: Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, öffentlicher Nahverkehr, Telekommunikation, Kindertagesbetreuung

Wirtschaft: Lebensmitteleinzelhandel, Land- und Ernährungswirtschaft, Versorgungswirtschaft

Behörden: Verwaltung von Bund, Land und Kommunen

Justiz: Justizvollzug, Maßregelvollzug, Rechtspflege

Wie bekomme ich einen Platz für mein Kind?

Über die konkrete Notfallbetreuung entscheiden die Landräte und Oberbürgermeister in Absprache mit den Amtsdirektoren und Bürgermeistern.

Um einen der Betreuungsplätze in Potsdam zu erhalten, ist es erforderlich, einen Antrag inklusive Arbeitgeber-Bestätigung vorzulegen. Er kann per Mail an Notbetreuung@rathaus.potsdam.de, per Fax an 0331 / 289842240 oder persönlich beim Kita Tipp, Rathaus Friedrich-Ebert-Straße 79/81, Raum 106 (täglich von 9-18 Uhr) und ist Grundlage für eine Bescheinigung, dass ein Betreuungsbedarf erforderlich ist. Nur mit dieser erhält man Zugang zu einem Notfallbetreuungsstandort. Es wird zunächst davon ausgegangen, die Kinder in ihren angestammten Standorten zu belassen. Dies kann jedoch nicht zwingend gewährleistet werden. Weitere Infos zur Kita-Notbetreuung in Potsdam finden sie hier.

Der Landkreis Oberhavel hat für alle Fragen rund um die Kinder- und Notbetreuung eine Info-Hotline unter der Nummer 03301 / 6013400 geschaltet. Diese ist am Dienstag von 7 bis 18 Uhr erreichbar. Weitere Servicezeiten werden auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.oberhavel.de veröffentlicht.

Läuft der Regionalverkehr noch planmäßig?

Auf einigen Linien fallen Zusatzfahrten zur Hauptverkehrszeit weg. Dies betrifft Einzelfahrten auf den Linien RE3, RE7, RB27, RB60, RB61 und RB62. Auf folgenden Linien, die überwiegend der Verdichtung des Grundangebots dienen, werden die Zugfahrten eingestellt: RB14, RB43 und RB49. Einzelne Frühfahrten auf den Linien RB43, RB49 werden weiterhin angeboten. Detailinformationen auf bahn.de/aktuell.

Die kurzen Linien RB23, RB55 werden eingestellt und durch Busse ersetzt.

Auf den Linien RB26, RB66, RB91 und RB93 ist die Fahrt über die Grenze nach Polen aktuell nicht möglich. Daher kann in diesen Abschnitten auch kein Ersatzverkehr eingerichtet werden.

Auf allen anderen Linien wird weiterhin der reguläre Betrieb angeboten.

Berlin dünnt seinen Nahverkehr wegen der Folgen des Coronavirus stark aus. U-Bahnen fahren tagsüber nur noch im Zehn-Minuten-Takt statt wie bisher alle fünf Minuten. Auch auf den wichtigen Buslinien fahren die Fahrzeuge alle zehn Minuten, das gleiche gilt für die Straßenbahn. Die vor allem bei Touristen beliebte U55 fährt gar nicht mehr, die U3 nur noch zwischen Nollendorfplatz und Krumme Lanke. Auch die Tram-Linien 16/18 sowie 37/67 werden nicht mehr bedient. Fünf Buslinien sind mit Wirkung 31. März eingestellt worden, und zwar die Linien X36, X49, 218, 291 und 380.

Auch bei der S-Bahn gibt es Einschränkungen: Die Linien S26 (Teltow-Stadt – Waidmannlust), S45 (Flughafen Schönefeld – Südkreuz) und S85 (GrünauPankow) entfallen. Alle drei Linien bedienen Teilstrecken, die auch von anderen S-Bahn-Linien befahren werden. Fahrgäste können stattdessen die S1, die S25 und die S8 nehmen, für die S45 dienen die S9 und die S46 sowie die Ringbahnlinien S41/42 als Ersatz. In den Hauptverkehrszeiten gibt es keine Verstärkerfahrten mehr auf den Linien S1, S3 und S5. Der sonstige Takt bleibt erhalten.

Der BVG-Sammeltaxi-Service Berlkönig hat sein reguläres Angebot bis zum 19. April aus. In dieser Zeit befördert der Berlkönig kostenlos Ärzte, Pfleger, medizinische Fachangestellte und Mitarbeiter der Rettungsdienste. Das Angebot gilt in den Abend- und Nachtstunden jeweils zwischen 21 Uhr und 8 Uhr.

Ich befürchte, infiziert zu sein. Wo kann ich mich informieren?

Der wichtigste Rat für alle, die Sorgen haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, lautet: Bewahren Sie die Ruhe und rufen Sie von zu Haus aus ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen.

Sollten Sie ihren Hausarzt nicht erreichen, wählen Sie die 116117 vom Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Bei medizinischen Fragen wird Ihnen hier rund um die Uhr geholfen. Nur bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie die 112.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 / 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Die Brandenburger Landesregierung hat ein neues Informationsangebot rund um das Coronavirus freigeschaltet. Über die zentrale Internetseite   corona.brandenburg.de werde über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, teilte die Staatskanzlei mit. Außerdem hat das Land eine neue zentrale Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 03381/866-5050 erreichbar, und zwar montags bis freitags zwischen 9 und 19 Uhr. Die Servicezeiten wurden zuletzt um zwei Stunden erweitert. Gleichzeitig könnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen auch über die neue E-Mail-Adresse buergeranfragen-corona@brandenburg.de übermitteln.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 / 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax unter 030 / 340 60 66 07 oder E-Mail an info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg 

Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 0331 / 8683777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr. Es bietet allgemeine Informationen und beantwortet besonders Fragen unter anderem zum Arbeitsschutz oder Entschädigungszahlungen.

Auch einige Landkreise haben eigene Hotlines geschaltet. Das Bürgertelefon für Märkisch-Oderland ist unter der Telefonnummer 03346 / 8506790 zu erreichen (8 bis 16 Uhr). Für Dahme-Spreewald lautet die Nummer 03375 / 262146 (8 bis 18 Uhr). Und im Landkreis Oberhavel gibt es ein Infotelefon, das unter der Telefonnumer 03301 / 6013900 (Mo-Fr 8 bis 15 Uhr, Sa-So 10 bis 14 Uhr) zu erreichen ist. Weitere Nummern finden Sie auf den Internetseiten der Kommunen.

Wo kann ich mich testen lassen?

Wer zur Risikogruppe gehört, in einem Risikogebiet war oder mit jemandem aus diesem in engerem Kontakt stand und unter Husten, Fieber oder Atemnot leidet, sollte vorsichtshalber den Kontakt zu anderen vermeiden und sich testen lassen. Es gibt auch einen Fragebogen der Berliner Charité, der Aufschluss darüber gibt, ob man sich testen lassen sollte. Allerdings muss zuvor der Hausarzt bestätigt haben, dass ein begründeter Verdacht besteht.

Dies ist etwa der Fall, wenn der Patient Symptome wie Fieber und Husten hat und im Kontakt mit jemandem war, der sich nachweislich mit dem Virus infiziert hat oder der sich in den vergangenen zwei Wochen in Italien, Frankreich, Österreich, Spanien, den USA oder China aufgehalten hat. Die Liste der internationalen Risikogebiete wird täglich vom Robert-Koch-Institut aktualisiert.

Für die Tests gibt es an immer mehr Brandenburger Orten eigens eingerichtete Anlaufstellen. Hier finden Sie alle Testzentren noch einmal im Überblick. Wichtig: Getestet wird nur, wer vom Hausarzt in eines der Zentren überwiesen wird.

Wo finde ich weitere Informationen?

Das Brandenburger Gesundheitsministerium informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zu SARS-CoV-2. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier: https://msgiv.brandenburg.de/

Von MAZonline

SPD, CDU und Grüne wollen Vertretern von Volksinitiativen in Brandenburg offenbar entgegenkommen, die wegen der Einschränkungen durch Corona keine Unterschriften sammeln können. Es werde eine Verlängerung der 12-monatigen Frist geprüft, hieß es. Die CDU ist allerdings zurückhaltend.

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