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Brandenburg Corona: Die wichtigsten Infos für Brandenburg im Überblick
Brandenburg Corona: Die wichtigsten Infos für Brandenburg im Überblick
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17:19 28.05.2020
In einem Labor werden Corona-Tests durchgeführt. Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
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Potsdam

Immer mehr Lockerungen der Eindämmungsverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus werden umgesetzt. Die wichtigsten Informationen für die Region Brandenburg finden Sie hier kostenlos im Überblick:

Auch interessant: Liveblog zum Coronavirus: Alle Entwicklungen in Brandenburg

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Wie viele Menschen sind in Brandenburg infiziert und wo?

Ich interessiere mich nur für eine bestimmte Region. Wo finde ich Infos dazu?

Die wichtigsten Infos zu Corona in Potsdam lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Brandenburg an der Havel lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Oberhavel lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Ostprignitz-Ruppin lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Teltow-Fläming lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Dahme-Spreewald lesen Sie hier.

Die wichtigsten Infos zu Corona in Potsdam-Mittelmark lesen sie hier.

Wann und wofür darf ich mein Zuhause verlassen?

In Brandenburg gilt die am 8. Mai beschlossene „Eindämmunsverordnung“ im Kampf gegen Corona. Diese trat am 9. Mai in Kraft.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum bis zum 29. Juni zu verlängern – aber mit Lockerungen. Kern der weiter geltenden Maßnahmen bleiben wie bisher Abstands- und Hygieneregeln.

>>> Corona: Wann Schulen und Geschäfte in Brandenburg wieder öffnen

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Seit dem 9. Mai gilt: Angehörige von zwei Haushalten dürfen sich treffen – also zwei Familien, zwei Paare oder die Mitglieder aus zwei Wohngemeinschaften. 1,5 Meter Abstand sind Pflicht. Seit dem 28. Mai können sich außerdem nun auch bis zu zehn Personen aus unterschiedlichen Hausständen treffen. So kann sich jetzt auch wieder die Clique treffen – mit bis zu zehn Leuten. Somit sind Besuche und Feiern mit Gästen aus mehr als zwei Haushalten im kleinen Rahmen möglich. Aber auch hier gilt: Abstand halten.

Private Feiern sind bei gewichtigem Anlass – darunter auch runde Geburtstage – mit bis zu 50 Personen möglich. Die Regeln zum Abstand bleiben bestehen.

Seit dem 28. Mai sind Demonstrationen und Gottesdienste im Freien mit bis zu 150 Teilnehmern erlaubt, in geschlossenen Räumen mit bis zu 75 Personen. Veranstalter müssen jedoch sicherstellen, dass die Hygienestandards beachtet und eingehalten werden.

Die seit dem 28. Mai geltenden Regeln sind vorerst bis zum 15. Juni in Kraft.

>>> Hier gibt es alle Details zum Bußgeldkatalog

Muss ich eine Maske tragen?

Seit dem 27. April gilt in Brandenburg für alle Personen ab sechs Jahren eine Pflicht zum Mund-Nasenschutz im Öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel. Wortwörtlich heißt es in der Verordnung: „Die Mund-Nasen-Bedeckung muss aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet sein, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln beim Husten, Niesen, Sprechen oder Atmen zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie.“ Menschen mit Behinderungen und diejenigen Personen mit entsprechenden gesundheitlichen Gründen müssen nur dann eine Nase-Mund-Abdeckung tragen, wenn sie dazu in der Lage sind.

Seit dem 9. Mai gilt auch in den Terminals der Berliner Flughäfen eine Maskenpflicht. Als Mund-Nase-Bedeckung gelten sowohl medizinische als auch selbstgenähte Masken sowie Tücher und Schals.

>>> Corona: Das müssen Sie über die Maskenpflicht in Brandenburg wissen

Was bedeutet „Kontaktverbot“?

Was ist geöffnet, was nicht?

Restaurants und Cafés können seit dem 15. Mai wieder öffnen. Allerdings gelten Abstandsregeln , Zugangsbeschränkungen und eingeschränkten Öffnungszeiten (Sperrstunde 22 Uhr).

Seit dem 9. Mai dürfen alle Geschäfte und Läden ohne die bisherige Beschränkung von bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche wieder öffnen.

Seit dem 4. Mai dürfen Friseurbetriebe wieder Kunden empfangen. Am 11. Mai folgten Fußpflege- und Kosmetikshops.

Seit dem 22. April durften in Brandenburg bereits Geschäfte mit einer Verkaufsfläche bis zu 800 Quadratmetern öffnen. Die Zahl der Kunden, die sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten durften, wurde begrenzt. Auch Einkaufszentren durften bereits öffnen. Die Maximalgröße von 800 Quadratmetern bezog sich nämlich nur auf die einzelnen Läden in einer Mall. Unabhängig von der Größe durften Auto-, Fahrrad- und Buchhändler öffnen.

Bibliotheken und Archive können seit dem 22. April wieder öffnen. Das gleiche gilt für Galerien, Museen und Ausstellungsräume. Theater und Konzertsäle müssen weiter geschlossen bleiben.

Die Brandenburger Zoos, Wildgehege und Tierparks können seit dem 22. April ebenfalls unter Beachtung der Hygieneregeln wieder öffnen. Tierhäuser bleiben allerdings für die Öffentlichkeit vorerst gesperrt.

Seit dem 28. Mai wird die bisherige Begrenzung der Teilnehmerzahl von fünf Personen bei Fahrunterricht, Nachhilfe oder Musikunterricht und ähnlichen Angeboten aufgehoben. Zudem dürfen Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Gewerbe wieder öffnen.

Lesen Sie auch: Nach Corona-Lockerungen: Diese Einrichtungen öffnen wieder

Welche Sport- und Freizeitaktivitäten sind erlaubt?

Auch Sport im Freien ist seit dem 15. Mai wieder möglich – allerdings kontaktlos. Das betrifft auch das Training in Sportvereinen, aber ohne Wettkämpfe. Die Saison im Amateurfußball wurde in allen Spielklassen abgebrochen.

Seit dem 28. Mai dürfen außerdem Fitnessstudios und Freibäder wieder öffnen. Auch Indoor-Sport soll dann wieder erlaubt sein, allerdings nur für Sportarten ohne direkten Körperkontak. Hallenbäder, Thermen und das Tropical Island sollen am 13. Juni folgen.

Seit dem 15. Mai dürfen auch wieder Marinas wieder öffnen sowie Bootsverleih und Flugsport betrieben werden.

Eltern und Kinder haben lange darauf gewartet: Seit dem 9. Mai sind Spielplätze in Brandenburg wieder geöffnet.

 

Wann ist Tourismus wieder möglich?

Bereits seit dem 15. Mai ist das Dauercamping und Wohnmobil-Camping wieder erlaubt. Es muss aber ein autarkes Sanitärsystem vorhanden sein.

Der Tourismus in Brandenburg kann seit dem 25. Mai wieder stattfinden. Hotels dürfen wieder öffnen und Ferienwohnungen vermietet werden. Auch Camping ist wieder möglich.

Auch interessant: Urlaub an Ost- und Nordsee trotz Corona: Das gilt ab Mai

Wer darf wen im Krankenhaus besuchen?

Von dem bereits geltenden Besuchsverbot in Krankenhäusern sind Hospize ausgenommen. Kinder unter 16 Jahren dürfen einmal am Tag von einer nahe stehenden Person besucht werden.

Im Gegensatz zur bisherigen Regelung sind Besuche von Geburtsstationen durch werdende Väter und Väter von Neugeborenen in der Regel erlaubt. Dies gilt auch für Partnerinnen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Die Krankenhäuser in der Landeshauptstadt Potsdam wichen von dieser Erlaubnis bisher ab. Nun sollen werdende Väter unter Auflagen wieder Zutritt zum Kreißsaal erhalten. So müssen sie sich etwa im Bergmann-Klinikum einem Corona-Schnelltest unterziehen und dürfen im St. Josefs-Krankenhaus den Kreißsaal nur in kompletter Schutzausrüstung betreten.

Lesen Sie auch: Wieder gemeinsam in den Kreißsaal: Diese Regeln gelten in Potsdam künftig bei Geburten

Wer darf nach Brandenburg einreisen?

„Kleine Ausflüge kann jeder machen - auch nach Brandenburg“, sagte Michael Stübgen (CDU). Touristische Aktivitäten seien zwar verboten, sportliche wie Radfahren hingegen erlaubt. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Brandenburg nicht nach Berlin hin abzuschotten oder eine neue Berliner Mauer zu bauen.“ Dies sei auch nicht notwendig, wenn sich alle maßvoll verhielten.

Dennoch sollten nicht notwendige Wege und Fahrten, zum Beispiel Wochenendausflüge, unterbleiben. Eigene Ferienhäuser oder Ferienwohnungen dürften genutzt werden, erklärte die Staatskanzlei.

Die verpflichtende zweiwöchige Isolation zuhause für Reisende aus anderen EU-Staaten und weiteren europäischen Ländern nach Brandenburg entfällt seit dem 20. Mai.

>> Lesen Sie hier was beim Wassersport in Brandenburg noch erlaubt ist und was nicht

Wie geht es mit dem Abitur 2020 in der Corona-Krise weiter?

Brandenburg und Berlin haben die Terminmöglichkeiten für die Abiturprüfungen in Berlin und Brandenburg der besonderen Situation angepasst. Neben den Hauptterminen im April könnten auch gleich die Nachschreibtermine für die Abiturprüfung genutzt werden. Die Entscheidung treffen die jeweiligen Schulleitungen. Folgende Termine stehen bevor, wie aus einem Bericht des Ministeriums an den Bildungsausschuss hervorgeht:

Geografie, Geschichte, Politische Bildung: Erster zentraler Nachschreibetermin (NT1): 18. Mai, Zweiter Nachschreibetermin (NT2): 29. Mai

Biologie, Chemie, Physik: NT1: 20. Mai, NT2: 3. Juni

Englisch: NT1: 15 Mai, NT2: 5. Juni

Französisch: NT1: 27. Mai, NT2: 9. Juni

Deutsch: NT2: 2. Juni

Mathematik: NT1: 25. Mai, NT2: 8. Juni

Am zweiten Nachschreibetermin können Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die zum Haupt- und ersten Nachschreibetermin erkrankt waren oder aus mit dem Corona-Virus verbundenen Gründen (z. B. Quarantäne) an den ersten beiden Prüfungsterminen nicht teilnehmen konnten.

Der Unterricht in Brandenburger Schulen war für Wochen unterbrochen. Quelle: dpa

So geht es mit der Öffnung von Schulen und Kitas in Brandenburg weiter

Wer hat Anrecht auf eine Notbetreuung?

Grundvoraussetzung für eine Notbetreuung ist bisher, dass beide Sorgeberechtigte, im Falle von Alleinerziehenden der Inhaber des Sorgerechts, in sogenannten kritischen Infrastrukturen tätig sind und eine private Betreuung nicht organisieren können. Die Notbetreuung wurde aber seit dem 27. April ausgeweitet. Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung wurde auf alle Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur ausgeweitet. Es muss also nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf (Gesundheit, Pflege, Polizei, Feuerwehr, Enervieversorgung, Rechtspflege etc) arbeiten, um einen Betreuungsplatz beantragen zu können. Auch Alleinerziehende können unabhängig vom Beruf eine Notbetreuung beantragen. Die Notbetreuung ist für Kinder von Beschäftigten aus folgenden Bereichen vorgesehen:

Gesundheit: Medizin, Pflege, Pharma, Erziehungshilfe

Sicherheit: Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Katastrophenschutz

Leistungen: Energie, Abfall, Ab- und Wasserversorgung, öffentlicher Nahverkehr, Telekommunikation, Kindertagesbetreuung

Wirtschaft: Lebensmitteleinzelhandel, Land- und Ernährungswirtschaft, Versorgungswirtschaft

Behörden: Verwaltung von Bund, Land und Kommunen

Justiz: Justizvollzug, Maßregelvollzug, Rechtspflege

Wie bekomme ich einen Platz für mein Kind?

Über die konkrete Notfallbetreuung entscheiden die Landräte und Oberbürgermeister in Absprache mit den Amtsdirektoren und Bürgermeistern.

Um einen der Betreuungsplätze in Potsdam zu erhalten, ist es erforderlich, einen Antrag inklusive Arbeitgeber-Bestätigung vorzulegen. Er kann per Mail an Notbetreuung@rathaus.potsdam.de, per Fax an 0331 / 289842240 oder persönlich beim Kita Tipp, Rathaus Friedrich-Ebert-Straße 79/81, Raum 106 (täglich von 9-18 Uhr) und ist Grundlage für eine Bescheinigung, dass ein Betreuungsbedarf erforderlich ist. Nur mit dieser erhält man Zugang zu einem Notfallbetreuungsstandort. Es wird zunächst davon ausgegangen, die Kinder in ihren angestammten Standorten zu belassen. Dies kann jedoch nicht zwingend gewährleistet werden. Weitere Infos zur Kita-Notbetreuung in Potsdam finden sie hier.

Der Landkreis Oberhavel hat für alle Fragen rund um die Kinder- und Notbetreuung eine Info-Hotline unter der Nummer 03301 / 6013400 geschaltet. Diese ist am Dienstag von 7 bis 18 Uhr erreichbar. Weitere Servicezeiten werden auf der Homepage der Kreisverwaltung unter www.oberhavel.de veröffentlicht.

Läuft der Regionalverkehr noch planmäßig?

Ich befürchte, infiziert zu sein. Wo kann ich mich informieren?

Der wichtigste Rat für alle, die Sorgen haben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, lautet: Bewahren Sie die Ruhe und rufen Sie von zu Haus aus ihren Hausarzt an. Gehen Sie auf keinen Fall ohne telefonischen Kontakt in die Praxis und vermeiden Sie Kontakt mit anderen Menschen.

Sollten Sie ihren Hausarzt nicht erreichen, wählen Sie die 116117 vom Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst. Bei medizinischen Fragen wird Ihnen hier rund um die Uhr geholfen. Nur bei akuten, lebensbedrohlichen Beschwerden, zum Beispiel bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall, wählen Sie die 112.

Für allgemeine Fragen zum Coronavirus hat das Bundesgesundheitsministerium ein Bürgertelefon eingerichtet: 030 / 346 465 100. Erreichbarkeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 18 Uhr, am Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Die Brandenburger Landesregierung hat ein neues Informationsangebot rund um das Coronavirus freigeschaltet. Über die zentrale Internetseite   corona.brandenburg.de werde über aktuelle Entwicklungen rund um die Infektionskrankheit informiert, teilte die Staatskanzlei mit. Außerdem hat das Land eine neue zentrale Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist unter der Nummer 03381/866-5050 erreichbar, und zwar montags bis freitags zwischen 9 und 19 Uhr. Die Servicezeiten wurden zuletzt um zwei Stunden erweitert. Gleichzeitig könnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen auch über die neue E-Mail-Adresse buergeranfragen-corona@brandenburg.de übermitteln.

Das Beratungstelefon der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD) ist unter der Telefon-Nummer 0800 / 011 77 22 erreichbar, Montag bis Freitag von 8 bis 22 Uhr und Samstag von 8 bis 18 Uhr. Die UPD informiert und berät Ratsuchende in gesundheitlichen und gesundheitsrechtlichen Fragen.

Für Gehörlose und Hörgeschädigte ist ein Beratungsservice erreichbar per Fax unter 030 / 340 60 66 07 oder E-Mail an info.gehoerlos@bmg.bund.de. Gebärdentelefon: www.gebaerdentelefon.de/bmg 

Beim Brandenburger Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) ist ein Bürgertelefon eingerichtet: 0331 / 8683777. Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr. Es bietet allgemeine Informationen und beantwortet besonders Fragen unter anderem zum Arbeitsschutz oder Entschädigungszahlungen.

Auch einige Landkreise haben eigene Hotlines geschaltet. Das Bürgertelefon für Märkisch-Oderland ist unter der Telefonnummer 03346 / 8506790 zu erreichen (8 bis 16 Uhr). Für Dahme-Spreewald lautet die Nummer 03375 / 262146 (8 bis 18 Uhr). Und im Landkreis Oberhavel gibt es ein Infotelefon, das unter der Telefonnumer 03301 / 6013900 (Mo-Fr 8 bis 15 Uhr, Sa-So 10 bis 14 Uhr) zu erreichen ist. Weitere Nummern finden Sie auf den Internetseiten der Kommunen.

Wo kann ich mich testen lassen?

Wer zur Risikogruppe gehört, in einem Risikogebiet war oder mit jemandem aus diesem in engerem Kontakt stand und unter Husten, Fieber oder Atemnot leidet, sollte vorsichtshalber den Kontakt zu anderen vermeiden und sich testen lassen. Es gibt auch einen Fragebogen der Berliner Charité, der Aufschluss darüber gibt, ob man sich testen lassen sollte. Allerdings muss zuvor der Hausarzt bestätigt haben, dass ein begründeter Verdacht besteht.

Dies ist etwa der Fall, wenn der Patient Symptome wie Fieber und Husten hat und im Kontakt mit jemandem war, der sich nachweislich mit dem Virus infiziert hat oder der sich in den vergangenen zwei Wochen in Italien, Frankreich, Österreich, Spanien, den USA oder China aufgehalten hat. Die Liste der internationalen Risikogebiete wird täglich vom Robert-Koch-Institut aktualisiert.

Für die Tests gibt es an immer mehr Brandenburger Orten eigens eingerichtete Anlaufstellen. Hier finden Sie alle Testzentren noch einmal im Überblick. Wichtig: Getestet wird nur, wer vom Hausarzt in eines der Zentren überwiesen wird.

Wo finde ich weitere Informationen?

Das Brandenburger Gesundheitsministerium informiert regelmäßig über neue Entwicklungen zu SARS-CoV-2. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier: https://msgiv.brandenburg.de/

Von MAZonline

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