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Brandenburg Diese Märker haben den Zukunftspreis Brandenburg 2019 gewonnen
Brandenburg Diese Märker haben den Zukunftspreis Brandenburg 2019 gewonnen
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20:42 22.11.2019
Die Nominierten für den Zukunftspreis 2019. Quelle: Nadine Bieneck
Schönefeld

Sechs besonders kreative und zukunftsfähige regionale Unternehmen sind am Freitag mit dem Zukunftspreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet worden. Die Palette der Firmen, die ausgezeichnet wurden, reicht von einem Hersteller von Photovoltaik-Anlagen über einen Traditionsbetrieb im Elektrobau bis zum ressourcenschonenden Modulhäuser-Bauer.

Die feierliche Verleihung des wichtigsten Wirtschaftspreises des Landes fand diesmal in Schönefeld (Dahme-Spreewald) statt. 75 Unternehmen hatten sich in diesem Jahr um die Auszeichnung für besondere Leistungen in der Produktion, Ausbildung und bei der Nachfolge beworben.

Blick in den Saal beim Zukunftspreis 2019. Quelle: Thomas Goethe

Das sind die Preisträger:

Energieinsel GmbH aus Oberkrämer: Das 2012 gegründete junge Unternehmen aus Oberhavel hat sich auf die Installation von Sonnenkraftwerken spezialisiert, die aus einer Photovoltaikanlage und einem Stromspeicher bestehen. Ein „Erfolgsmodell“, sagt die Jury. Umsatz, Mitarbeiterzahl und Azubi-Zahl haben sich in drei Jahren fast verdoppelt.

Meyenburger Elektrobau GmbH aus Meyenburg: Der Handwerksbetrieb in der Prignitz ist Spezialist für innovative Lösungen im Bereich Elektroinstallation, Anlagenbau, Fernmelde- und Datentechnik. 1958 als Produktionsgenossenschaft gegründet, Neustart nach der Wende 1990 als GmbH, heute 67 Mitarbeiter. Der Betrieb spiele durch kontinuierliche Investitionen in moderne Betriebstechnik und digitale Werkzeuge und Softwareprodukte „in der Oberliga“ mit, so Laudator Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam.

MAX-Haus GmbH aus Marienwerder: Die Unternehmensgruppe stellt Wohn- und Gewerbeobjekte in Holzrahmenbauweise her – mit Spezialisierung auf energieeffiziente Baukonstruktion und ökologische Baustoffe. „Ein gutes Beispiel für gelebte Nachhaltigkeit, Ökologie und Umweltschutz“, so die Jury.

Kurylyszyn Bau aus Beeskow: Der Handwerksbetrieb hat sich unter anderem auf den Tiefbau, den Erdbau, den Wegebau und den Straßenbau in Berlin und Brandenburg spezialisiert. 2005 als Ein-Mann-Unternehmen gegründet, hat es heute knapp 160 Mitarbeiter.

Style Work aus Cottbus:Das Unternehmen, das sich selbst als „Partner für visuelles Design“ beschreibt, wurde 2002 in einer Garage der Eltern durch Enrico Frühling gegründet. Heute hat die Firma 18 Mitarbeiter und schafft Aufbauten und Konstruktionen auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern. Style Work bewege sich in einer „kreativen Sphäre zwischen Kunst und Wirtschaft“, so Laudator Peter Kopf, Präsident der IHK Cottbus.

Elmak Elektroanlagenbau Heizung und Sanitär GmbH aus Peitz:Die Lausitzer Firma bietet ein breites Spektrum an – vom Elektroanlagenbau bis zum Kabeltiefbau. Angeboten wird der Einsatz moderner und regenerativer Energien. Der Betrieb nimmt den Strukturwandle in der Lausitz in den Fokus, so die Jury.

Eine 14-köpfige Jury aus Vertretern der sechs Wirtschaftskammern, von Banken des Landes, der Wirtschaftsförderung sowie Medien hatte zunächst 12 Unternehmen in die engere Wahl genommen und für den Preis nominiert.

Wie in jedem Jahr wurde auch ein Sonderpreis verliehen. Er ging diesmal an den Cottbuser Handwerksunternehmer Wolfgang Noack.Der 65-Jährige hatte 1990 das G. Fleischhauer Ingenieur-Büro gegründet, die heutige Firma Isimiko. Diese hat inzwischen 120 Mitarbeiter und gilt auch als Ausbildungsbetrieb. Noack hat sich inzwischen aus der Geschäftsführer zurückgezogen und diese in jüngere Hände gelegt. Sein Unternehmen hatte 2009 den Zukunftspreis bekommen.

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Von Igor Göldner

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