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Brandenburg Digitalpakt: Geld kommt nur langsam bei den Schulen in Brandenburg an
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Digitalpakt: Geld kommt nur langsam bei Schulen in Brandenburg an

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17:58 01.09.2021
Schüler einer 5. Klasse lernen mit iPads im Englischunterricht.
Schüler einer 5. Klasse lernen mit iPads im Englischunterricht. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Potsdam

Zwei Jahre nach dem Start des „Digitalpakts Schule“ kommt das Fördergeld weiter nur langsam bei den Brandenburger Lehrern und Schülern an. Von den ursprünglichen fünf Milliarden Euro des Bundes aus dem Basis-Digitalpakt sind für Brandenburg bis zum Stichtag 30. Juni zwar mehr als 66 Millionen Euro beantragt und bewilligt worden. Abgerufen wurden aber nur gut zwei Millionen Euro, wie aus einem halbjährlichen Bericht des Bundesbildungsministeriums hervorgeht. Über die Zahlen hatte zuerst das „Handelsblatt“ berichtet, sie liegen auch der Deutschen Presse-Agentur vor.

Aus dem zusätzlichen Förderprogramm für mobile Endgeräte – wie Tablets für Schülerinnen und Schüler – hat Brandenburg bis zum 30. Juni mehr als 15 Millionen Euro bekommen – von bundesweit gut 470 Millionen. Wie die meisten anderen Bundesländer hat Brandenburg noch kein Geld aus dem 500 Millionen Euro umfassenden Topf für Schuladministratoren in Anspruch genommen. Und von dem Geld, mit denen Leihgeräte für Lehrkräfte finanziert werden, hat Brandenburg wie die meisten anderen Länder bis Ende Juni auch nichts beantragt. Berlin hat da bereits mehr als 16 Millionen Euro bekommen.

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Digitalpakt soll die Schulen digital modernisieren

„Fortlaufende Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie wie Verzögerungen bei Handwerks- bzw. Installationsarbeiten oder Lieferengpässe bei IT-Beschaffungen stellen Länder und Schulträger weiterhin vor große Herausforderungen bei der Umsetzung die DigitalPakts Schule“, heißt es in dem Bericht.

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Beim Digitalpakt handelt es sich um ein großes Förderprogramm zur digitalen Modernisierung der Schulen, das von Mai 2019 bis 2024 läuft. Der Bund hatte zunächst fünf Milliarden Euro bereitgestellt für digitale Lernplattformen, den Aufbau von schuleigenem W-Lan und für die Anschaffung von interaktiven Tafeln (Smartboards). Im Zuge von Corona wurde das Förderprogramm dreimal aufgestockt: 500 Millionen Euro für Laptops für bedürftige Schüler, 500 Millionen für Geräte für Lehrkräfte und 500 Millionen für Schuladministratoren.

Bundesweit rund 800 Millionen Euro abgerufen

Bundesweit sind zwei Jahre nach dem Start des mittlerweile auf 6,5 Milliarden Euro angewachsenen Fördertopfs rund 852 Millionen Euro abgerufen worden. Beantragt und bewilligt, aber noch nicht abgerufen waren rund 1,4 Milliarden Euro.

Von RND/dpa