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Brandenburg EU-Binnenmarkt: Westen profitiert mehr als der Osten
Brandenburg EU-Binnenmarkt: Westen profitiert mehr als der Osten
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07:29 08.05.2019
JAHRESRÜCKBLICK 2017 - ARCHIV - Container stapeln sich am 04.10.2017 in Hamburg am Burchardkai auf dem Deck der «Barzan», einem Frachter der Reederei «Hapag Lloyd», welcher mit einer möglichen Beladung von 19.000 Containern zu den größten Schiffen der Welt gehört. (Im Hintergrund wird die «MSC Rania» am Eurogate-Terminal entladen). Foto: Axel Heimken/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Quelle: dpa
Gütersloh/Magdeburg

Die ostdeutschen Bundesländer profitieren einer neuen Studie zufolge vom europäischen Binnenmarkt deutlich weniger als der Rest der Republik.

Nur halb so hoch

In Brandenburg (672 Euro), Sachsen-Anhalt (692 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern (700 Euro) sei das jährliche Einkommensplus pro Kopf nur etwa halb so hoch wie in westdeutschen Ländern, heißt es in der Analyse der Bertelsmann-Stiftung.

Selbst Berlin als Ost-Spitzenreiter liegt bei den jährlichen Einkommensgewinnen pro Kopf (848 Euro) knapp hinter dem schwächsten westdeutschen Land, Schleswig-Holstein (853 Euro). Deutschlandweit lag das Plus im Schnitt bei 1074 Euro.

Dem Osten fehle es an Metropolregionen

Das Auseinanderklaffen liegt aus Sicht der Forscher unter anderem daran, dass es in den Regionen weniger exportstarke Unternehmen gebe, welche besonders vom zollfreien EU-Binnenmarkt profitierten.

Zudem fehle es im Osten an Metropolregionen, welche besonders viele Synergieeffekte durch die Ansiedlung vieler Unternehmen böten. Die Forscher berechneten für 300 Regionen in ganz Europa die Einkommensgewinne durch den seit 1993 bestehenden Binnenmarkt. Demnach profitieren vor allem Regionen, die besonders nah an wichtigen Handelspartnern liegen.

Von RND/dpa/lin

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