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Brandenburg Einfamilienhäuser in Brandenburg begehrt
Brandenburg Einfamilienhäuser in Brandenburg begehrt
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07:46 19.07.2013
Einfamilienhaus im Potsdamer Umland. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Das Debakel um den Flughafen in Schönefeld (Dahme-Spreewald) lässt den Immobilienmarkt kalt. Ungeachtet der Verschiebung des Eröffnungstermins und der Diskussion um die Flugrouten bleiben die Bodenpreise sowohl für Gewerbe- als auch für Wohnflächen stabil oder ziehen sogar leicht an. Das zeigt der neue Grundstückmarktbericht 2012 für Brandenburg, der gestern in Potsdam vorgestellt wurde.

„Von Preisverfall kann keine Rede sein“, sagte der Vorsitzende des Oberen Gutachteraussschusses für Grundstückswerte Jürgen Kruse bei der Präsentation des Berichts. Allerdings würden weniger Flächen den Besitzer wechseln als im Landesdurchschnitt. Kruse: „Einige halten die Füße still.“

Davon kann sonst in der Mark nicht unbedingt die Rede sein. Die Anzahl der Kaufverträge nahm 2012 gegenüber dem Vorjahr mit gut 34000 um drei Prozent zu. Da der dabei erzielte Umsatz sogar um neun Prozent auf fast 3,1 Milliarden Euro zulegte, ist von teils deutlich steigenden Preisen auszugehen. Dabei wechselten mit einem Zuwachs von 13 Prozent besonders Wohnimmobilien den Besitzer. Von einer Immobilienblase könne allerdings keine Rede sein, unterstrich Kruse.

„Die Steigerung der Baugenehmigungen für Wohngebäude um 30 Prozent im vergangenen Jahr unterstreicht, dass es in Brandenburg einen ungebrochenen Trend zum Bauen gibt“, so Rudolf Zeeb, Staatssekretär im Landesinnenministerium zum neuen Grundstücksmarktbericht. Der Report beruht auf der Auswertung aller Grundstücksgeschäfte, die im vergangenen Jahr in Brandenburg abgeschlossen wurden.

Die durchschnittlichen Preise im Berliner Umland lagen bei 79 Euro pro Quadratmeter. Weiter fernab der Bundeshauptstadt kosteten Grundstücke im Schnitt 33 Euro pro Quadratmeter. Hier gab es jedoch deutliche Unterschiede. Während in der Prignitz der Quadratmeter für 18 Euro zu haben war, kostete er in Ostprignitz-Ruppin 52 Euro. Ein gebrauchtes Eigenheim samt Grundstück ist zwischen 190000 Euro im Berliner Umland und 90000 Euro in entfernteren Regionen zu haben. „Es ist traurig, dass der Report weiter eine Zweiteilung des Landes zeigt“, so Rudolf Erhardt, Vorsitzender des Landesverbands der Immobilienbesitzer Haus & Grund.

„Außergewöhnlich ist die Entwicklung in Potsdam“, so Zeeb. Der Quadratmeterpreis bei klassischem Eigenheim-Bauland lag hier bei 185 Euro. Deutlich teurer wurden mit 386 Euro in der Landeshauptstadt die Flächen für Mehrfamilienhäuser. „Hohe Immobilienpreise übersetzen sich in steigende Mieten“, so der Sprecher des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsbau unternehmen David Eberhart. Ein Beleg dafür, dass die Wohnungsbauförderung weiter benötigt werde, wie er findet.

Nach oben gehen die Preise ebenso für Acker-, Grün- und Forstland. Mit 54 Cent pro Quadratmeter wurde der Ackerboden gegenüber 2011 erneut um vier Prozent teurer. Innerhalb der vergangen zehn Jahr haben sich die Preise gar verdoppelt. Getrieben werde die Preise unter anderem durch die Nachfrage für Flächen zum Anbau nachwachsender Rohstoffe, konstatierte Kruse.

Von Gerald Dietz

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