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Brandenburg Trotz Einstufung als „Extremist“: AfD in Brandenburg will an Kandidat Gnauck festhalten
Brandenburg

Einstufung als "Extremist": AfD will an Hannes Gnauck als Kandidat für den Bundestag festhalten

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15:44 30.07.2021
Die AfD will keine Konsequenzen ziehen – obwohl ihr Kandidat als „Extremist“ eingestuft wird.
Die AfD will keine Konsequenzen ziehen – obwohl ihr Kandidat als „Extremist“ eingestuft wird. Quelle: Steffen Schellhorn/dpa
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Prenzlau

Der AfD-Bundestagskandidat Hannes Gnauck aus der Uckermark wird vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) als „Extremist“ eingestuft. „Das Verfahren des MAD gegen mich läuft“, bestätigte Gnauck am Freitag auf Anfrage. „Ich werde mich dagegen juristisch zur Wehr setzen.“

Die AfD will dagegen weiterhin an ihm als Kandidaten festhalten. Aus Sicht des Landesverbands Brandenburg hat das Verfahren des MAD gegen Gnauck keine Konsequenzen. „Ich habe überhaupt keine Probleme mit Herr Gnauck“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende Daniel Freiherr von Lützow der Deutschen Presse-Agentur.

Gnauck wollte sich weiter nicht zu dem Verfahren äußern. Über die Einstufung von Gnauck hatten zuvor der RBB (Dienstag) und der „Tagesspiegel“ (Freitag) berichtet.

Gnauck als „Extremist“ eingestuft – und kandidiert für den Bundestag

Der 29-jährige Oberfeldwebel bei der Bundeswehr ist Vorsitzender der AfD-Kreistagsfraktion und kandidiert im Wahlkreis 57 (Uckermark/Barnim 1) bei der Bundestagswahl als Direktkandidat. Außerdem kandidiert er über die Landesliste auf Platz 5. Außerdem ist er Botschafter der Jugendorganisation Junge Alternative, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird.

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Von RND/dpa