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Brandenburg Immer mehr unter Plastik: In Brandenburg verändert sich der Anbau von Erdbeeren
Brandenburg

Erdbeeren: In Brandenburg verändert sich der Anbau – immer mehr aus Folientunneln

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12:50 27.07.2021
Ein Erntehelferin legt gepflückte Erdbeeren anlässlich der Eröffnung der Erdbeersaison auf einem Feld in Plastikschalen.
Ein Erntehelferin legt gepflückte Erdbeeren anlässlich der Eröffnung der Erdbeersaison auf einem Feld in Plastikschalen. Quelle: Sebastian Kahnert/dpa
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Potsdam

In Brandenburg wachsen Erdbeeren immer häufiger unter Schutzabdeckungen. Die Anbaufläche im Freiland habe sich im laufenden Jahr gegenüber 2020 um mehr als 30 Prozent auf rund 200 Hektar verringert, teilte das Statistikamt Berlin-Brandenburg am Dienstag in Potsdam mit.

Die Anbaufläche unter begehbaren Folientunneln und in Gewächshäusern sei zugleich um rund 40 auf knapp 60 Hektar gestiegen. Seit 2006 seien in Brandenburg noch nie so wenige Erdbeeren im Freiland angebaut worden.

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Mehr als 45 Prozent weniger Erdbeeren als im Vorjahr

Auf Anbauflächen ohne Schutzabdeckung seien in diesem Jahr rund 1.100 Tonnen Erdbeeren geerntet worden, hieß es dem vorläufigen Bericht zufolge. Der Gesamtertrag der Erdbeerernte unter Schutzabdeckungen habe rund 500 Tonnen betragen, sei jedoch um rund 45 Prozent geringer ausgefallen als im Vorjahr. Landwirte hätten unter anderem auf einen verspäteten Saisonbeginn der diesjährigen Ernte und später auf schädliche Extremtemperaturen und hohe Verluste durch Mäusefraß verwiesen.

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Die Spargelernte in Brandenburg sei 2021 im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent auf rund 21.500 Tonnen gestiegen, hieß es weiter. In der Saison 2021 sei die Größe der ertragsfähigen Spargelflächen mit knapp 4.000 Hektar weiter auf dem Rekordniveau des Vorjahres geblieben.

Von RND/EPD