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Brandenburg Ermittlungen gegen Landkost-Ei eingestellt
Brandenburg Ermittlungen gegen Landkost-Ei eingestellt
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15:46 17.02.2015
Dieses Bild wurde 2008 in einem Stall der Landkost-Ei aufgenommen. Quelle: dpa
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Das zuständige Amt für Verbraucherschutz und Landwirtschaft habe bei angemeldeten und unangemeldeten Kontrollen keine tierschutzrechtlichen Verstöße festgestellt, erklärte der Geschäftsführer der Firma, Richard Geiselhart. Das  Unternehmen aus Bestensee bei Königs Wusterhausen hatte die Vorwürfe der Tierschützer bereits zu Beginn der Ermittlungen zurückgewiesen und angekündigt, das Verfahren der Staatsanwaltschaft zu unterstützen.

Grundlage der Anzeige des Deutschen Tierschutzbüros war nach eigenen Angaben die Dokumentation der Verladung von Hühnern in einem Stallkomplex der Landkost-Ei Erzeugergemeinschaft im November 2014. Dabei seien die Tiere so eng zusammengepfercht worden, dass sie sich nicht mehr hätten bewegen können und zum Teil mit verrenkten Hälsen und Beinen hätten ausharren müssen, erklärten die Tierschützer. In einem der Transporter seien auch tote Hühner entdeckt worden. 

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Die Landkost-Ei betonte, die Aufnahmen stammten von einer sogenannten Umstallung von einer Aufzuchtsfarm in eine Legefarm am 7. November 2014. Tierärzte und Tierschutzbeauftragte des Betriebs hätten bescheinigt, dass die Umstallungen „in vollstem Umfang den gesetzlichen Gegebenheiten entsprechend vollzogen“ worden seien. Dem Unternehmen hätten auch Qualifikationsnachweise für das externe Personal vorgelegen, das bei dem Transport der Hühner eingesetzt worden sei. 

Die Landkost-Ei stand bereits 2008 im Visier von Tierschützern. Damals war der Firma aus Bestensee bei Königs Wusterhausen vorgeworfen worden, Eier von Hühnern ohne freien Auslauf als Freiland- und Bio-Eier zu vermarkten. Das Unternehmen wies auch diese Vorwürfe zurück und begründete die Stallhaltung mit einer amtlichen Anordnung zum Schutz vor der Vogelgrippe.

epd

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