Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg Brandenburger Erzieherinnen fordern mehr Corona-Schutz
Brandenburg

Erzieher fordern mehr Corona-Schutz in Brandenburg

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:52 02.02.2021
Eine Erzieherin liest mit Zwillingen ein Buch.
Eine Erzieherin liest mit Zwillingen ein Buch. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
Anzeige
Potsdam

Mit einer Online-Pressekonferenz will die Gewerkschaft Verdi am Dienstag (10 Uhr) von Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) mehr Corona-Schutz für die Erzieherinnen im Land einfordern. Denn entgegen dem Beschluss der Bund-Länder-Konferenz bleiben die Kitas in Brandenburg grundsätzlich geöffnet. Allerdings sind die Eltern gebeten, ihre Kinder möglichst zu Hause zu betreuen. Am Montag kehrten die Kitas in Potsdam in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück.

Auslastung bis zu 90 Prozent in Brandenburger Kitas

Damit herrsche in den meisten Brandenburger Kitas eine Auslastungsquote von 70 bis 90 Prozent, erklärte Verdi. Es gebe aber keine klaren politischen Ansagen und auch wenig Schutzkonzepte, Masken oder Impfungen. Somit lasse die Landesregierung die rund 22 000 Brandenburger Erzieherinnen die Folgen der Corona-Pandemie ausbaden, kritisierte die Gewerkschaft. „Ohne ihre Aufsichts-, Fürsorge- und Schutzpflicht als Dienstherr wahrzunehmen.“

Der Newsletter direkt aus dem Newsroom

Die Top-Themen, die Brandenburg bewegen - und alle Infos zur Corona-Pandemie. Täglich von der Chefredaktion in Ihr Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

In Brandenburg sollen die Kindertageseinrichtungen nur in Regionen mit besonders hohen Infektionszahlen geschlossen bleiben. Dies ist nach Angaben des Bildungsministeriums derzeit in den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Ostprignitz-Ruppin der Fall.

Von RND/dpa