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Brandenburg FDP: Mehdorn soll Aufsichtsrat leiten
Brandenburg FDP: Mehdorn soll Aufsichtsrat leiten
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19:52 02.08.2013
Hartmut Mehdorn
Hartmut Mehdorn Quelle: dpa
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Potsdam

Der Posten des Aufsichtsrats wird demnächst frei, weil Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) alle Ämter, darunter auch den Vorsitz des Kontrollgremiums, aufgibt.

Mehdorn könne als „Nichtpolitiker vollumfänglich Entscheidungen auf einer rein fachlichen Basis treffen“, sagte Beyer. Schließlich sei Mehdorn bestens in die „Problemlagen am BER“ eingearbeitet. „Wir haben nunmehr die einmalige Gelegenheit, den Flughafen aus den Händen der Politik zu befreien und damit die Möglichkeit insgesamt, einen wichtigen Impuls für eine zukünftig professionell arbeitende Flughafengesellschaft zu setzen“, sagte Beyer. Notwendig dazu wäre ein „Vertragswechsel“. Wer Mehdorns Stelle auf dem Chefsessel der Flughafengesellschaft übernehmen soll, ließ Beyer offen.

Die Besetzung des Chefpostens hatte Anfang des Jahres Monate gedauert. Vertragsverhandlungen mit Wilhelm Bender, Ex-Chef des Frankfurter Airports, waren an Indiskretionen gescheitert. Auch sein Name wird nun wieder genannt, wenn es um die Frage geht, wer Platzeck in dem Kontrollgremium nachfolgen soll. Der designierte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) will die Aufgabe nicht übernehmen, weil er nach eigener Aussage zu wenig mit dem Airport zu tun gehabt hatte.

Tatsächlich könnte das Gremium vor einer Zeitenwende stehen. Woidke hatte indirekt gesagt, es sei sinnvoll, externen Sachverstand in den Aufsichtsrat zu holen. Die Grünen halten das für „kreuzvernünftig“. Platzeck hatte stets betont, wie wichtig Landespolitiker in dem Gremium seien, weil diese die Interessen der Brandenburger dort besser vertreten könnten.

Ebenfalls keine Ambitionen auf den Posten hat Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU). „Die Nachfolge von Matthias Platzeck sollte das Land Brandenburg klären“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Auch er zeigte sich offen für einen externen Fachmann. Platzeck leitet das Gremium am 16. August zum letzten Mal.

Von Torsten Gellner

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