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Brandenburg Brandenburg regelt Fachkräfteeinwanderung neu
Brandenburg

Fachkräfte: Anlaufstelle in Brandenburg soll Einwanderung erleichtern

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14:42 23.08.2020
Mithilfe der Zentralen Ausländerbehörde im Landkreis Dahme-Spreewald sollen mehr ausländische Fachkräfte gewonnen werden. Quelle: Ingo Wagner/dpa
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Potsdam

Für die Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten gibt es in Brandenburg demnächst eine zentrale Anlaufstelle. Ab 1. Oktober ist der Landkreis Dahme-Spreewald für die Bearbeitung von Visaanträgen für qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland zuständig, wie Innenminister Michael Stübgen (CDU) und Arbeitsminister Jörg Steinbach (SPD) am Sonntag in Potsdam mitteilten. Der Standort Dahme-Spreewald mache dabei auch aufgrund des neuen Großflughafens BER Sinn, der auf dem Gebiet des Landkreises liegt.

Anlass ist ein neues Gesetz des Bundes

Anlass für die vom Landeskabinett geänderte Ausländerrechtszuständigkeitsverordnung ist den Angaben zufolge das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz des Bundes. Nach den Worten von Innenminister Stübgen zeigt die Regelung, wie gut das Land und die kommunale Ebene in Brandenburg zusammenarbeiteten.

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Die Nachfrage an Fachkräften ist groß

Arbeitsminister Steinbach unterstrich, Brandenburg brauche künftig mehr ausländische Fachkräfte, beispielsweise in der Pflege oder wegen Neuansiedlungen von Firmen. „Im Wettbewerb um die besten Köpfe müssen auch die nötigen Strukturen geschaffen werden, um interessierte Fachkräfte von Brandenburg überzeugen zu können“, unterstrich der SPD-Politiker. Mit der Zentralen Ausländerbehörde im Landkreis Dahme-Spreewald bestünden dafür nun gute Voraussetzungen.

Zentrale Ausländerbehörde fungiert als Schnittstelle

Die zentrale Ausländerbehörde soll als Schnittstelle zu den an der Fachkräfteeinwanderung beteiligten Akteuren wie Kammern, Bundesagentur für Arbeit, Auslandsvertretungen und Arbeitgeber dienen. Der Landkreis erhält dafür Mittel zur technischen Einrichtung der notwendigen Arbeitsplätze und Fallpauschalen für die einzelnen Anträge.

Von RND/epd