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Brandenburg Brandenburger nennen ihre Babys am liebsten Hannah und Finn
Brandenburg Brandenburger nennen ihre Babys am liebsten Hannah und Finn
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16:17 28.12.2018
Hannah und Finn sind als Vornamen für Neugeborene dieses Jahr in Brandenburg besonders beliebt gewesen. Quelle: dpa
Potsdam/Ahrensburg

Hannah und Finn sind als Vornamen für Neugeborene dieses Jahr in Brandenburg besonders beliebt gewesen. Auf Platz zwei der häufigsten Babynamen 2018 liegen Emma und Ben, wie der Namensforscher Knud Bielefeld aus Ahrensburg bei Hamburg mitteilte. Er wertet regelmäßig Geburtsanmeldungen in Deutschland aus. Rund 206 000 waren es in diesem Jahr. Bei den Spitzenreitern wurden auch die Varianten Hanna und Fynn berücksichtigt.

Bielefeld stützt seine Auswertung auf 610 verschiedene Quellen in bundesweit 480 Städten - zumeist Geburtskliniken, aber auch Meldungen aus zehn Standesämtern. Gut ein Viertel aller 2018 in Deutschland geborenen Babys seien erfasst, teilte er mit.

Brandenburg liegt im Trend

Brandenburg liegt demnach ziemlich im Trend: Emma und Ben sind erneut die Lieblingsbabynamen in Deutschland - Ben zum achten Mal in Folge. Emma wurde in sechs Bundesländern am häufigsten vergeben. Ben lag in elf Ländern auf Platz eins. Die Namen Finn und Oskar kommen - ebenso wie Arthur, Charlotte, Frieda und Rosalie - nach Angaben Bielefelds in Brandenburg deutlich häufiger vor als im Rest der Republik.

Die MAZ begrüßt die Neugeborenen im Landkreis Teltow-Fläming! Die Babys, die vor allem in den Krankenhäusern in Luckenwalde und Ludwigsfelde zur Welt gekommen sind, lächeln uns in dieser Bildergalerie an.

In Berlin hingegen zählen Emilia und Leon zu den beliebtesten Namen. Gefolgt werden sie von Hannah oder Hanna und Emil. Spezifisch für die Bundeshauptstadt sind Bielefeld zufolge Theodor, Arthur, Mohammed, Charlotte, Elisabeth und Helena.

Ungewöhnlich und kreativ

Der Namensforscher hat aber nicht nur häufige, sondern auch ungewöhnliche Namen gesammelt. 2018 aufgefallen sind die Mädchennamen Aljana, Eldrid, Fiorela und Smaranda. Kreative Jungennamen waren Daily, Donaldo, Loras und Neljo. Der stärkste Aufwärtstrend zeigt sich bei den Namen Ella, Matilda, Frieda, Lia und Juna sowie bei Matteo, Theo, Fiete, Henry und Levi.

Von RND/dpa

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