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Brandenburg Fast 6000 Fälle von Kindeswohlgefährdung in Brandenburg
Brandenburg Fast 6000 Fälle von Kindeswohlgefährdung in Brandenburg
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07:45 25.07.2019
Fast jedes fünfte Kind (19 Prozent) aus Brandenburg war akut gefährdet. Quelle: Christian Ohde
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Berlin

Brandenburger melden Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdungen am ehesten anonym bei den Jugendämtern. 19 Prozent der Fälle gingen 2018 auf eine anonyme Meldung zurück, wie das Amt für Statistik am Dienstag mitteilte. Zum Vergleich: In Berlin lag der Anteil nur bei 7 Prozent. Insgesamt bearbeiteten die Ämter in Brandenburg rund 6000 Verfahren - 10 Prozent weniger als 2017.

Jeder zehnte Fall von Kindern oder Eltern selbst gemeldet

Polizei, Gericht und Staatsanwaltschaft informierten die Jugendämter in 18 Prozent der Fälle (Berlin: 29 Prozent). Verwandte, Bekannte und Nachbarn initiierten 12 Prozent der Verfahren (Berlin: 7 Prozent). Ein ebenso hoher Anteil ging auf Meldungen von Erziehern, Tagesmüttern und Lehrern zurück (Berlin: 20 Prozent). Jeder zehnte Fall in beiden Bundesländern wurde durch die Kinder oder Eltern selbst angestoßen.

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Fast jedes fünte Kind akut gefährdet

Fast jedes fünfte Kind (19 Prozent) aus Brandenburg war demnach akut gefährdet. „In diesen Fällen war eine erhebliche Schädigung des körperlichen, geistigen oder seelischen Wohls des Kindes oder Jugendlichen bereits eingetreten oder mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten“, hieß es. 17 Prozent waren latent gefährdet.

Von RND/dpa