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Brandenburg Die Frauen-Doppelspitze ist ein Signal
Brandenburg Die Frauen-Doppelspitze ist ein Signal
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15:11 07.12.2019
Julia Schmidt (l.) und Alexandra Pichl, die neu gewählten Landesvorsitzenden der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Quelle: Monika Skolimowska/dpa
Potsdam

Die Grünen sind wohl selbst etwas überrascht von ihrem feministischen Schwung: Zwei Frauen führen jetzt die Partei in Brandenburg. Von dieser Personalentscheidung geht ein Signal aus: Eine Doppelspitze, das hat das Beispiel des Linken-Führungsduos Anja Mayer/Diana Golze bereits in den vergangenen Jahren gezeigt, muss nicht mehr fifty-fifty unter den Geschlechtern aufgeteilt sein.

Grüne wollten keinen Teilzeit-Vorsitzenden

Dabei darf man nicht vergessen, dass die Grünenmitglieder immer noch zu 59 Prozent Männer sind. Man sollte sich aber hüten, in der grünen Personalie eine rein geschlechterpolitische Entscheidung zu sehen. Die Wahl von Julia Schmidt, die eine wichtige Rolle in den Verhandlungen zur Kenia-Koalition gespielt hat, war eine klare Sache.

Die Grünen haben bei ihrem Landesparteitag in Templin neue Vorsitzende gewählt – erstmals sind es zwei Frauen.

Der knappe Sieg von Alexandra Pichl wiederum, die eine eher schwache Bewerbungsrede hielt, dürfte andere Ursachen haben. So hatte ihr Kontrahent Gerhard Kalinka den Führungsjob in Teilzeit erledigen und seine Beamtentätigkeit fortführen wollte. Das kommt in einer Partei, die Aufopferung verlangt, offenbar nicht gut an.

Von Ulrich Wangemann

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