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Brandenburg Feuerwehr-Bilanz für Silvester 2016 in Brandenburg
Brandenburg Feuerwehr-Bilanz für Silvester 2016 in Brandenburg
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13:09 01.01.2017
Silvester in Neuruppin. Quelle: ANdreas Vogel
Potsdam

Der Übergang von 2016 ins neue Jahr 2017 ist in Brandenburg aus Sicht der Regionalleitstellen vergleichsweise ruhig und ohne dramatische Notfälle verlaufen. Rettungskräfte rückten am Silvestertag und in der Nacht zu Sonntag vor allem wegen kleinerer Brände aus, wie die fünf Leitstellen im Land am Sonntag mitteilten. Mehrere Menschen seien bei Unfällen mit Feuerwerkskörpern verletzt worden.

Die Betroffenen erlitten den Angaben zufolge Kopfplatzwunden sowie Augen- und Handverletzungen. Solche Vorfälle habe es unter anderem in Werder (Havel) im Landkreis Potsdam-Mittelmark und Brandenburg an der Havel gegeben. In der Prignitz seien bei einem Einsatz wegen Feuerwerkskörpern zwei Verletzte in ein Krankenhaus gebracht worden. In Stülpe (Teltow-Fläming) wurde durch eine quer in eine Personengruppe fliegende Rakete eine 34- und 52-jährige schwer verletzt. Mit Verletzungen im Gesicht und der Hörwege wurden beide in einer Berliner Klinik aufgenommen.

Die Feuerwehren hatten darüber hinaus mit Balkonbränden durch Böller zu tun. In Cottbus flog laut Regionalleitstelle Lausitz ein Feuerwerkskörper in eine Küche; die Bewohner konnten den Brand selbst löschen. In Potsdam musste die Feuerwehr zwei in Brand geratene Balkone löschen.

Unklar ist, ob ein Wohnungsbrand im Spreewald etwas mit der Silvesterknallerei zu tun hatte. Die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Lübben (Dahme-Spreewald) brannte am Silvesterabend vollständig aus, zudem griffen die Flammen auf zwei weitere Appartements über, wie es von der Leitstelle hieß. Sechs Menschen, darunter die Mieterin der Wohnung, seien mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden.

Brennender Unrat

Zu tun hatten Rettungskräfte zum Jahresübergang über das Land verteilt auch mit brennenden Müllcontainern oder Weihnachtsbäumen, die zur Entsorgung vor Wohnhäusern lagen und Feuer fingen, wie es hieß. In Burg (Spree-Neiße) sei ein Heuschober neben einer Festbühne in Flammen aufgegangen, in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) habe ein Carport gebrannt und in Potsdam ging der Mülltonnenraum eines Mehrfamilienhauses in Flammen auf. Das Haus musste geräumt werden. In Brandenburg an der Havel musste die Feuerwehr um kurz nach 2 Uhr ausrücken, da ein Feuerwerkskörper den Sperrmüll vor einem Wohnhaus entzündet hatte. Der Brand konnte schnell gelöscht werden.

In Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) hatten Unbekannte noch vor Mitternacht einen Kleidercontainer in Brand gesetzt und in Kloster Lehnin, ebenfalls in Potsdam-Mittelmark, warfen Unbekannte am frühen Silvesterabend einen Feuerwerkskörper auf einen Balkon. Dadurch geriet auf dem Balkon gelagerter Unrat in Brand. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden, die Fassade des Haus wurde jedoch beschädigt. Und auch in Wusterwitz (Potsdam-Mittelmark) bedurfte es den Einsatz der Feuerwehr. Unbekannte hatten eine Mülltonne angezündet, aber das Feuer geriet außer Kontrolle. Die Flammen griffen auf sieben weitere Mülltonnen über. Durch die enorme Hitzeentwicklung wurden mehrere Fahrzeuge und ein angrenzendes Carport in Mitleidenschaft gezogen und teilweise erheblich beschädigt.

Vielerorts blieb es dagegen so richtig ruhig. Die Regionalleitstelle Nordost sprach von einer “sehr sehr ruhigen Nacht“, ähnliche Angaben kamen von den Regionalleitstellen Oderland und Brandenburg

Von Anna Ringle

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