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Brandenburg Das können Sie am Reformationstag in Brandenburg unternehmen
Brandenburg Das können Sie am Reformationstag in Brandenburg unternehmen
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17:54 30.10.2019
Martinimarkt Neuruppin - Aufbau des 80 Meter hohen ViewTower Quelle: Reyk Grunow
Potsdam

Am Donnerstag ist Feiertag in Brandenburg – nicht so in Berlin. Viele Märker fahren am Reformation zum Shoppen in die Hauptstadt oder gönnen sich ein langes Wochenende. Die MAZ hat Ausflugstipps aus ganz Brandenburg zusammengestellt.

Martinimarkt in Neuruppin

In der Neuruppiner Innenstadt öffnet am Donnerstag um 13.30 Uhr der Martinimarkt seine Pforten. Bis zum 10. November werden zum größten Rummel zwischen Ostsee und Berlin rund 200.000 Besucher in der Fontanestadt erwartet. Zu den Höhepunkten zählt der View Tower – eine mobile Aussichtsplattform mit Panoramafenstern. Die Besucher können aus knapp 80 Metern Höhe einen Blick über Neuruppin genießen.

Wer sich lieber ein wenig gruseln möchte, für den ist der Geistercoaster Spuk das Richtige. Eine Kombination aus Geister- und Achterbahn. Über hundert Fahrgeschäfte, Schausteller und Imbissbuden wird es beim Martinimarkt geben.

Halloween im Dinosaurierpark und anderswo

Im Tier-Freizeit- und Dinosaurierpark Germendorf (Oberhavel) findet am 31. Oktober das Halloween- und Kürbisfest statt (10 bis 18 Uhr). Auf dem Gelände in der Nähe von Oranienburg können große und kleine Kinder Lampions basteln. Um 16 Uhr startet der Laternenumzug. „Am wärmenden Feuer lässt sich gemütlich Stockbrot backen“, versprechen die Veranstalter.

Weitere Halloween-Veranstaltungen gibt es am Feiertag im Marienbad in Brandenburg/Havel: Die „Kinder-Grusel-Party“ geht von 14 bis 17 Uhr. Ebenfalls in Brandenburg/Havel gibt es ab 18 Uhr das Grusel-Kürbis-Schnitzen in Schloss Plaue. Kürbisse können mitgebracht oder dort gekauft werden.

Frühstück auf der Havel

Die Weiße Flotte lädt am Reformationstag zur Brunchfahrt ein. Bei der dreieinhalbstündigen Fahrt auf Potsdamer Gewässern kann man sich zu schönen Ausblicken den Bauch vollschlagen. Los geht es an der Langen Brücke in Potsam um 10 Uhr.

Ein Schiff der Weißen Flotte vor Schloss Caputh. Quelle: Weisse Flotte

Dem deutschen Papst auf der Spur

Am Donnerstag zeigt das Potsdamer Thalia-Kino eine Sondervorführung von „Verteidiger des Glaubens“.

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. Quelle: Daniel Karmann/dpa

Dem Dokumentarfilm über den 2013 in Rente gegangenen deutschen Papst Joseph Ratzinger (alias Benedikt XVI.) folgt eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur Christoph Röhl. Beginn ist um 16.30 Uhr.

Reformationszank im Museum

Die Stadt Jüterbog erinnert am Reformationstag an „500 Jahre Kanzelstreit“. Damals kam Franz Günther, der bei Martin Luther promovierte, kam nach Jüterbog und predigte in der Nikolaikirche. Es kam zu scharfen Auseinandersetzungen mit den örtlichen Franziskanermönchen.

So war es am Reformationstag 2018 in Jüterbog: Stadtführung mit Falk Kubitza als Ablassprediger Tetzel. Quelle: Victoria Barnack

Um 13 Uhr gibt es eine Museumsführung, um 14 Uhr findet eine szenische Darstellung des Kanzelstreits in der Klosterkirche statt. Anschließend gibt es eine historische Stadtführung.

Konzerte in der Kirche

Die Hamburger Flötistin Luise Catenhusen gibt am Reformationstag um 17 Uhr ein Konzert in der Gotthardtkirche in Brandenburg/Havel . Ihre Eltern Susanne und Markus Catenhusen unterstützen sie dabei am Cembalo und Violine. Sie spielen Werke von Johann Gottlieb Janitsch und Georg Philip Telemann. Auch in der Kreuzkirche in Königs Wusterhausen wird am Reformationstag Musik zum Reformationsfest gespielt. Gespielt werden Werke aus der Zeit Martin Luthers, des Barocks und der Romantik bis hin zur Moderne. Beginn ist um 19 Uhr (Eintritt frei).

Bahnfahrt zum Gruseln

Eine Potsdamer Straßenbahn verwandelt sich am Samstag 2. November zur Halloween-Geisterbahn mit DJs. Wer mit Kostüm kommt, bekommt ein Gratisgetränk. Los geht die Fahrt um 20 Uhr an der Haltestelle Bisamkiez. Zusteigen können Grusel-Fans auch an der Sporthalle (Heinrich-Mann-Allee) und am Hauptbahnhof.

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Von MAZonline/tk

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Mittlerweile ist es auch hierzulande Tradition: Zum 31. Oktober wird geschnitzt. Aus normalen Kürbissen werden schaurige Gruselgesichter – oder auch richtige Kunstwerke. Auch in Brandenburg machen viele Menschen beim Kürbisschnitzen mit. Wir haben MAZ-Leser nach ihren Kreationen gefragt.

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