Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Brandenburg GdP-Chef: Taten wie in Frankfurt lassen sich nicht verhindern
Brandenburg GdP-Chef: Taten wie in Frankfurt lassen sich nicht verhindern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:57 30.07.2019
Blumen und Kerzen an Gleis 7, dem Ort des Verbrechens im Frankfurter Hauptbahnhof. Quelle: AP
Potsdam

Andreas Schuster, Brandenburger Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), glaubt nicht, dass sich Verbrechen wie am Frankfurter Hauptbahnhof durch verschärfte Sicherheitsmaßnahmen verhindern ließen. Schuster sagte der MAZ: „Wenn jemand so krank ist, dass er eine Frau und ein Kind, die er überhaupt nicht kennt, vor einen einfahrenden Zug stößt, dann sind sie als Polizist machtlos.“ Auch 50 zusätzliche Beamte auf dem Bahnsteig könnten einen psychisch gestörten Täter in dem Augenblick, in dem ein Zug einrollt, kaum stoppen, so Schuster weiter.

An diesem Dienstag sollte der Beschuldigte aus Eritrea dem Haftrichter vorgeführt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 40-Jährigen Mord und versuchten Mord in zwei Fällen vor. Er hatte am Montag eine am Bahngleis stehende 40 Jahre alte Frau und ihren acht Jahre alten Sohn vor einen herannahenden ICE gestoßen, erläuterte die zuständige Oberstaatsanwältin Nadja Nießen. Anschließend habe er noch versucht, eine 78-Jährige in das Gleisbett zu schubsen, was aber misslungen sei.

Während die Mutter sich nach dem Sturz abrollen und auf einen schmalen Fußweg zwischen zwei Gleisen retten konnte, wurde ihr Kind von dem einfahrenden Zug erfasst und erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Die Mutter erlitt einen schweren Schock und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Von MAZonline/tk

Am Montag begann am BER die technische Generalprobe. Am Dienstag wurde Richtfest für ein neues Terminal gefeiert. Die Flughafenbetreiber haben aus der Pannenserie gelernt und bauen das neue Terminal nicht selbst.

30.07.2019

Die Brandenburger Grünen-Fraktionsvorsitzende sprach 392 Mal vor dem Plenum – Zwei für die AfD angetretene Parlamentarier traten kein einziges Mal ans Pult.

29.07.2019

Wir brauchen mehr Laubbäume in märkischen Wäldern, sagt Pierre Ibisch von der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (Barnim). Verändern wird sich der Wald mit dem Klimawandel sowieso.

29.07.2019