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Brandenburg Geburtenanstieg in Berlin und Rückgang in Brandenburg
Brandenburg Geburtenanstieg in Berlin und Rückgang in Brandenburg
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11:57 30.08.2019
Brandenburg verzeichnet im vergangenen Jahr weniger Geburten als im Vorjahr. Quelle: Arno Burgi/zb/dpa
Berlin/Potsdam

In Berlin wurden im vergangenen Jahr mehr Kinder geboren als im Jahr davor, in Brandenburg kamen weniger Kinder zur Welt als 2017. Die Zahl der Geburten sei in Berlin um 40 auf insgesamt 40.203 gestiegen und in Brandenburg um 457 auf 19.881 gesunken, teilte das Statistikamt der beiden Bundesländer am Freitag in Potsdam mit. Die Geburtenrate sei dennoch in Berlin und Brandenburg sowohl bei Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit als auch bei ausländischen Frauen gesunken.

Zugleich starben in Berlin im vergangenen Jahr 35.900 Menschen, ein Anstieg um 4,5 Prozent. In Brandenburg stieg die Zahl der Sterbefälle um 2,9 Prozent auf insgesamt 32.684. Damit wurde dort das höchste Geburtendefizit seit 1995 verzeichnet.

Erstgebärende waren im Schnitt 30,2 Jahre alt

Grund für steigende Geburtenzahlen bei gleichzeitig sinkender durchschnittlicher Geburtenrate aller Frauen sei, dass in Berlin besonders viele Frauen im gebärfähigen Alter leben, hieß es. Trotz der hohen Geburtenzahl habe die Geburtenneigung in der Bundeshauptstadt insgesamt nachgelassen. Die Geburtenziffer oder Geburtenrate gibt die Anzahl Lebendgeborener pro Jahr bezogen auf 1.000 Einwohner an.

In Berlin lag der Durchschnittswert der sogenannten zusammengefassten Geburtenziffer 2018 den Angaben zufolge bei 1,44 Kindern je Frau, und damit 1,7 Prozent niedriger als im Vorjahr. Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit brachten im Durchschnitt 1,33 Kinder zur Welt, die Ziffer sank damit um 0,8 Prozent. Ausländerinnen gebaren 1,77 Kinder je Frau, ein Rückgang von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Durchschnittsalter der Mutter bei der Geburt ihres Kindes lag bei 31,3 Jahren. Erstgebärende waren im Schnitt 30,2 Jahre alt.

Die wenigsten Geburten in Frankfurt an der Oder

In Brandenburg lag die zusammengefasste Geburtenziffer bei 1,61 Kindern je Frau, ein Rückgang um 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Frauen mit deutscher Staatsangehörigkeit gebaren den Angaben zufolge 1,54 Kinder je Frau und damit 1,4 Prozent weniger als im Vorjahr. Ausländische Frauen wiesen eine Geburtenrate von 2,35 Kindern je Frau auf, ein Rückgang um 1,1 Prozent. Die mit Abstand meisten Kinder, 1.970 Mädchen und Jungen, seien in Potsdam geboren worden, hieß es. An zweiter Stelle folgte mit 1.641 Geburten der Landkreis Oberhavel. Die wenigsten Kinder wurden in Frankfurt an der Oder (442) und im Landkreis Prignitz (500) geboren.

Von RND/dpa

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