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Brandenburg Warnung des Deutschen Wetterdienstes: Schwere Gewitter über Teilen Brandenburgs – Wetterfront zieht langsam südlich
Brandenburg

Gewitter-Warnung in Brandenburg am Wochenende

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17:39 17.07.2021
Eine Unwetterfront zieht überein Feld hinweg.
Eine Unwetterfront zieht überein Feld hinweg. Quelle: Julian Stratenschulte/dpa
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Potsdam

Am Wochenende können sich die Menschen in Berlin und Brandenburg wieder auf Gewitter und Starkregen einstellen. Vor allem in den südwestlichen Landesteilen, aber auch bis in den Berliner Raum, könne es am Samstag zu teils schweren Gewittern kommen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstagmorgen.

Die Gewitter sollen wieder starke Regenfälle mit sich bringen, in der Niederlausitz sind auch Unwetter mit Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter nicht auszuschließen. Demnach können unter anderem „beispielsweise Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden“. Außerdem könnten Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Während des Platzregens seien kurzzeitig Verkehrsbehinderungen möglich.

Wann die Warnungen gelten, kann sich zum Teil minütlich verändern.

Hier gilt die Warnung:

Kein Dauerregen erwartet

Dauerregen wie im Westen Deutschlands erwartet der DWD aber für Brandenburg in den kommenden Tagen nicht. Auch weggespülte Straßenzüge wie in Teilen Westdeutschlands seien nicht zu erwarten, sagte ein Metereologe des DWD bereits am Donnerstag.

Klicken Sie hier, um die aktuellen Unwetterwarnungen auf der Seite des DWD zu sehen.

Zum Abend sollen sich die Gewitter in Richtung Sachsen zurückziehen: In der Prignitz zeigt sich dann voraussichtlich auch zeitweise die Sonne. Die Höchsttemperaturen liegen bei 28 Grad, in der Nacht kühlt es auf etwa 15 Grad ab.

In den kommenden Tagen kündigt sich laut dem Sprecher des DWD dann ein Wetterumschwung an: Es wird trockener und etwas kühler. Am Samstag zeigt sich der Himmel voraussichtlich wolkig mit heiteren Abschnitten bei Höchsttemperaturen zwischen 24 und 27 Grad, Regen wird nicht mehr erwartet. Auch zu Beginn der neuen Woche soll es wolkig bleiben bei Höchsttemperaturen von nur noch 22 Grad, nachts kann es auf bis zu 10 Grad abkühlen.

Das aktuelle Wetter über Brandenburg:

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Wie häufig werden Menschen von einem Blitz getroffen?

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland von einem Blitz getroffen zu werden, sehr gering. Jährlich werden demnach im Durchschnitt rund 130 Menschen verletzt, drei bis vier kommen durch Blitzeinschläge ums Leben. Nicht alle davon werden direkt getroffen. Aber auch wenn der Blitz in die Erde einschlägt, kann es gefährlich werden. Der Strom breitet sich dann bis zu 30 Meter um die Einschlagsstelle herum im Boden aus.

Was genau passiert bei einem Blitzeinschlag im Körper?

Wird man direkt getroffen, steigt die Spannung im Körper auf mehrere 100.000 Volt an. Mögliche Folgen: Herz- oder Atemstillstand. Laut DWD überleben aber rund zwei von drei Menschen, die von einem Blitz getroffen wurden. Sie haben dann jedoch jahrelang mit Spätfolgen zu kämpfen. Es kann zu Muskel- und Nervenlähmungen kommen, zu Bewusstseinsstörungen, Bluthochdruck und Persönlichkeitsveränderungen.

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Wie entstehen Gewitter und Blitze?

Wenn unterschiedlich warme Luftmassen aufeinandertreffen oder es in der Atmosphäre zwischen oben und unten besonders große Temperaturunterschiede gibt, gewittert es. Je heißer es am Boden ist, desto heftiger ist das Gewitter in der Regel. Die feuchtwarme Luft steigt nach oben, kondensiert und bildet eine Gewitterwolke. In der Wolke baut sich ein immer größer werdendes elektrisches Spannungsfeld auf, das sich durch eine Art Kurzschluss - einen Blitz - wieder entlädt. Häufig entstehen Gewitter innerhalb weniger Minuten und sind örtlich begrenzt.

Wie häufig gewittert es denn?

Rund 2000 Gewitter pro Stunde gibt es laut DWD auf dem gesamten Planeten, die meisten davon in den Tropen. Bei jedem Gewitter blitzt es etwa 100 Mal pro Sekunde. Die meisten Blitze entladen sich zwischen den Wolken und schlagen nicht in Richtung Erde. In Deutschland blitzt es mehr als zwei Millionen Mal pro Jahr.

Von RND/dpa