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Brandenburg So war Greta Thunbergs Besuch in Potsdam
Brandenburg So war Greta Thunbergs Besuch in Potsdam
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01:16 01.04.2019
v.l.: Die Klimaschutz-Aktivistinnen Greta Thunberg und Luisa Neubauer mit den PIK-Direktoren Ottmar Edenhofer und Johan Rockström. Quelle: Detlev Scheerbarth
Potsdam

Keine Banner, keine Plakate, keine johlenden Fans. Nichts auf dem Telegrafenberg deutet darauf hin, dass gleich die Ikone der Klimaschutzbewegung das Hauptgebäude des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) betreten wird. Hinter dem rot-weißen Flatterband warten am Freitag nur Journalisten auf Greta Thunberg.

Gemeinsam mit Luisa Neubauer, dem Gesicht der deutschen „Fridays for Future“-Bewegung, entsteigt die Schwedin schließlich einem E-Auto. Die letzten Meter bis zum Eingang laufen die Aktivistinnen, die Hände in den Taschen vergraben. Begrüßt werden sie von den PIK-Direktoren Johan Rockström und Ottmar Edenhofer. „Wir werden heute über die neueste Forschung aus Grönland, den Ozeanen und der Antarktis sprechen“, sagt Rockström.

Treffen mit führenden Klimaforschern

Mit „führenden Klimaforschern“ des Instituts sollen die Aktivistinnen auch über das Pariser Klimaschutzabkommen sprechen, so Rockström. Thunberg lässt das Blitzlichtgewitter ungerührt über sich ergehen. Auf die Frage, was sie vom heutigen Treffen erwarte, zuckt sie nur mit den Schultern.

Greta Thunberg bei Klimaschutz-Protesten in Hamburg. Quelle: dpa

Danach posieren die Wissenschaftler und die Klimaschutz-Aktivistinnen noch kurz für die Kameras und verschwinden im Gebäude. Das Gespräch findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Am Vormittag ging es bei Thunberg deutlich lauter zu: Die Aktivistin sprach vor 25.000 Menschen auf der „Fridays for Future“-Demo in Berlin – und wurde begrüßt wie ein Popstar.

Von Hannah Rüdiger

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