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Brandenburg Schmuggler-Boss saß in Straßenbau-Fahrzeug
Brandenburg Schmuggler-Boss saß in Straßenbau-Fahrzeug
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11:00 29.11.2019
Geschmuggelte Zigaretten – der Steuerschaden geht in die Millionen. Quelle: Zollfahndungsamt Berlin Brandenburg
Forst

Beamte des Zollfahndungsamts Berlin-Brandenburg haben am Donnerstag in Forst (Spree-Neiße) den Kopf einer polnischen Bande von Zigarettenschmugglern erwischt. Der 38-Jährige, dem die Ermittler seit drei Jahren auf den Fersen waren, saß auf dem Beifahrersitz eines Transporters, der mit der Aufschrift eines bekannten Straßenbauunternehmens beklebt war. Zur Tarnung war das Fahrzeug auch mit orangefarbenen Warnleuchten ausgestattet. Der Gesuchte und sein Fahrer wurden festgenommen – die Männer wurden dem Haftrichter vorgeführt.

7,75 Millionen unversteuerter Zigaretten

An Bord des Wagens fanden die Beamten 3000 Stangen unverzollter Zigaretten – das entspricht 600.000 Stück. Die Staatsanwaltschaft Cottbus, in deren Auftrag die Forster Ermittler arbeiten, macht die Tätergruppe für 32 Schmuggelfahrten verantwortlich. Dabei seien dem Fiskus zwei Millionen Euro Steuern entgangen. 7,75 Millionen Zigaretten sollen von Polen nach Deutschland gebracht worden sein.

Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben davon aus, dass sie mit dem Zugriff das Vertriebsnetz der Schmuggler stillgelegt haben.

 

Von Ulrich Wangemann

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